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Chemiekonzern BASF steigert den Gewinn

Der Chemieriese BASF hat seinen Gewinn im zweiten Quartal gesteigert. Beim Umsatz übertraf der Konzern sogar die Analystenschätzungen. Für das Restjahr bekräftigte Vorstandschef Kurt Bock die Prognose.
24.07.2015 Update: 24.07.2015 - 08:31 Uhr Kommentieren
Für den Chemiekonzern läuft es gut: Im zweiten Quartal steigert BASF seinen Gewinn und bekräftigt seine Prognose für den Rest des Jahres. Quelle: dpa
BASF steigert Gewinn

Für den Chemiekonzern läuft es gut: Im zweiten Quartal steigert BASF seinen Gewinn und bekräftigt seine Prognose für den Rest des Jahres.

(Foto: dpa)

Frankfurt Ein starkes Geschäft mit Kunststoffen für die Auto- und Bauindustrie hat BASF im zweiten Quartal zu einem Gewinnanstieg verholfen. Das operative Ergebnis (Ebit) vor Sondereinflüssen erhöhte sich um zwei Prozent auf zwei Milliarden Euro, wie der Chemiekonzern am Freitag in Ludwigshafen mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 2,12 Milliarden Euro etwas mehr erwartet. Der Umsatz stieg binnen Jahresfrist um drei Prozent auf 19,1 Milliarden Euro. Damit übertraf der weltgrößte Chemiekonzern die Analystenschätzungen. Der Nettogewinn verharrte bei 1,27 Milliarden Euro.

Den Ergebnisanstieg verdankte BASF allein dem Geschäftsbereich Functional Materials & Solutions, zu dem etwa das Geschäft mit Autokatalysatoren, Lacken, technischen Kunststoffen und Produkten für die Bauindustrie gehören. Dort legte der Betriebsgewinn um knapp 29 Prozent zu, vor allem das Geschäft mit Kunststoffen für die Automobilindustrie florierte.

Öl aus Libyen, Styropor und die Kompaktkassette
Firmengründer Friedrich Engelhorn
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Der Leuchtgasfabrikant Friedrich Engelhorn gründet im April 1865 in Mannheim mit Partnern die Aktiengesellschaft „Badische Anilin- & Soda-Fabrik“ (BASF). Sie soll aus Steinkohlenteer synthetische Farbstoffe gewinnen. Doch Mannheim bleibt Engelhein nur sehr kurz treu.

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Konzession
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Denn Subventionen locken ihn schon unmittelbar nach Gründung nach Ludwigshafen. Datiert auf den 8. Mai 1865 ist eine Konzession für die Badische Anilin- und Soda-Fabrik.

BASF-Stammwerk 1866
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In den Anfangstagen reichte das Werk in Ludwigshafen noch nicht bis ans Rhein-Ufer. Doch die Schlote qualmten auch damals schon.

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Auslandsexpansion
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Auch die Auslandsexpansion gehört schon früh zur Geschäftsstrategie von BASF. Das Bild zeigt eine Fabrik in Moskau im Jahr 1877.

(Foto: PR)
Stammwerk Ludwigshafen, 1881
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Schon wenige Jahre nach der Gründung folgen die ersten Zukäufe. Sehr schnell übernehmen neben den Kaufleuten die Chemiker und Ingenieure eine tonangebende Rolle im Unternehmen – und treiben die Expansion mit bahnbrechenden Neuerungen voran, mit Herstellverfahren etwa für Farbstoffe, Schwefelsäure oder später dem Haber-Bosch-Verfahren, das die Düngemittelproduktion revolutionierte.

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Werk in Ludwigshafen, 1901
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Das rasante Wachstum der Firma lässt sich am Wachstum des Werksgeländes in Ludwigshafen ablesen.

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Forschung wird zum Erfolgsfaktor
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Aufbau einer Produktionsanlage im Jahr 1913 in Oppau, nahe Ludwigshafen. Ab 1908 beginnt die BASF nach grundlegenden Arbeiten des Karlsruher Professors Fritz Haber unter Leitung von Carl Bosch mit der Realisierung der Ammoniaksynthese im industriellen Maßstab.

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In allen anderen Geschäftsbereichen musste der Chemieriese Ergebniseinbußen hinnehmen. Besonders deutlich fiel der Gewinn in den Bereichen Performance Products, zu dem etwa das Geschäft mit Pigmenten gehört, sowie im Öl- und Gasgeschäft. Letzteres leidet vor allem unter dem gesunkenen Ölpreis.

Für das Gesamtjahr bekräftigte Vorstandschef Kurt Bock die Prognose. „Wir wollen uns in einem volatilen und herausfordernden Umfeld gut behaupten und den Umsatz leicht steigern“, sagte er. Der bereinigte Betriebsgewinn soll das Vorjahresniveau von 7,357 Milliarden Euro erreichen. Für das wirtschaftliche Umfeld ist er weniger optimistisch als zuletzt. „Für das Gesamtjahr 2015 rechnen wir nunmehr mit einem etwas schwächeren Wachstum für die Weltwirtschaft sowie für die globale Industrie- und Chemieproduktion als noch vor sechs Monaten erwartet.“ Für die weltweite Chemieproduktion geht er nur noch von einem Anstieg von 3,8 Prozent statt bislang 4,2 Prozent aus.

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