Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Chemiekonzern BASF verordnet sich „E-Mail-Diät“

Die Anti-Stress-Verordnung der Regierung lehnt BASF ab, dafür gibt es für die Mitarbeiter des Chemiekonzerns eine „E-Mail-Diät“. Damit sollen sie ihr E-Mail-Verhalten kritisch hinterfragen, so Arbeitsdirektorin Suckale.
20.09.2014 - 12:27 Uhr Kommentieren
Die Mitarbeiter des Chemiekonzerns BASF sollen nicht immer alle E-Mails beantworten und auf die E-Mail-Etikette achten. Quelle: Reuters

Die Mitarbeiter des Chemiekonzerns BASF sollen nicht immer alle E-Mails beantworten und auf die E-Mail-Etikette achten.

(Foto: Reuters)

Ludwigshafen Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat seinen Mitarbeitern eine „E-Mail-Diät“ verordnet. „Unsere Mitarbeiter auf allen Ebenen werden durch verschiedene Aktionen angehalten, ihr Mail-Verhalten kritisch zu hinterfragen“, sagte Arbeitsdirektorin Margret Suckale der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Samstag). „Muss ich immer auf den ,Allen antworten'-Button klicken? Ein Telefonat bringt oft mehr als hin- und hergeschriebene E-Mails“, erläuterte sie. Außerdem habe der Konzern Anregungen zu Wortwahl und Inhalt von Mails gegeben, quasi eine E-Mail-Etikette.

Eine Anti-Stress-Verordnung, wie sie mehrere führende SPD-Politiker angeregt hatten, lehnt Suckale ab: „Das sollten die Sozialpartner und nicht die Politik regeln. Wir sind schließlich näher an den Betrieben und können besser beurteilen, was unsere Mitarbeiter benötigen“, sagte sie. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hatte sich zuletzt offen für die Einführung einer Anti-Stress-Verordnung gezeigt. Dafür würden aber „allgemeingültige und rechtssichere Kriterien“ benötigt. SPD-Chef Sigmar Gabriel sieht dagegen vor allem Arbeitgeber und Gewerkschaften in der Pflicht.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • dpa
    Startseite
    0 Kommentare zu "Chemiekonzern: BASF verordnet sich „E-Mail-Diät“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%