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Chemiekonzern BASF zielt auf Wachstum in Asien

Das Chemieunternehmen BASF will auf dem asiatischen Markt durchstarten. Mit einer neuen Anlage für Kunststoff in Korea hat die deutsche Firma den Fokus auf die Elektroindustrie gelegt. Die Gewinnerwartung ist enorm.
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Mit einer neuen Anlage in Korea will das deutsche Chemieunternehmen BASF seinen Umsatz in Asien deutlich erhöhen. Quelle: Reuters

Mit einer neuen Anlage in Korea will das deutsche Chemieunternehmen BASF seinen Umsatz in Asien deutlich erhöhen.

(Foto: Reuters)

FrankfurtDer Chemieriese BASF zielt mit einer neuen Kunststoffanlage in Südkorea auf den wachsenden asiatischen Markt. Mit der Anlage für den Kunststoff Ultrason hat BASF vor allem die Elektronikindustrie in Südkorea, Japan und China im Blick, wie der weltgrößte Chemiekonzern am Montag mitteilte. Ultrason ist ein hitzebeständiges Plastik, das neben der Elektronikindustrie auch in der Autobranche und in der Luftfahrt-Industrie eingesetzt wird. Die neue Anlage im koreanischen Yeosu, die einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag gekostet hat, soll 6000 Tonnen des Kunststoffs im Jahr produzieren können. Die gesamte Produktionskapazität des Konzerns für Ultrason steigt damit auf 18.000 Tonnen im Jahr.

Asien ist für die Ludwigshafener ein Investitionsschwerpunkt in den kommenden Jahren. Der Konzern will bis 2020 rund 75 Prozent aller Produkte, die in Asien verkauft werden, auch dort vor Ort produzieren. 2012 waren es noch 60 Prozent gewesen. Erst vergangene Woche hatte BASF Pläne zum Ausbau seiner Produktion des Weichschaum-Rohstoffs TDI in China bekannt gegeben. Weichschäume auf TDI-Basis kommen unter anderem in Matratzen, Polstern und Innenverkleidungen für Autos vor. BASF peilt im Jahr 2020 in Asien einen Umsatz von rund 25 Milliarden Euro an - das ist etwa doppelt so viel wie 2012.

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