Chemiekonzern Covestro investiert in spanisches Werk

Das zwischenzeitlich vor dem Aus stehende Covestro-Werk im spanischen Tarragona bleibt erhalten. Der Kunststoffhersteller investiert 200 Millionen Euro in eine eigene Chlorproduktion. Grund ist eine gestiegene Nachfrage.
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Covestro: Chemiekonzern investiert in spanisches Werk Quelle: dpa
Covestro-Zentrale in Leverkusen

Der Konzern investiert rund 200 Millionen Euro in Tarragona.

(Foto: dpa)

LeverkusenDer Kunststoffhersteller Covestro will in seinem spanischen Werk in Tarragona auch über das Jahr 2020 hinaus produzieren und steckt frisches Geld in den Ausbau der Anlagen. Das zwischenzeitlich vor dem Aus stehende Werk soll für Investitionen von rund 200 Millionen Euro eine eigene Chlorproduktion erhalten und mehr vom Hartschaumvorprodukt MDI herstellen können, wie die ehemalige Bayer-Tochter am Montag in Leverkusen mitteilte.

Der Kunststoffspezialist hatte bereits im März Pläne zur Stilllegung des Werkes ausgesetzt, weil die Nachfrage nach dem Dämmstoff kräftig gestiegen war. „Durch die Steigerung der Produktionskapazität und den Aufbau unserer eigenen Chlorproduktion wird dieser Standort ein noch effizienterer und wettbewerbsfähigerer Teil unseres Netzwerks sein“, sagte Covestro-Chef Patrick Thomas.

  • dpa
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