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Chemiekonzern Milliardenschweres Bauchemiegeschäft von BASF könnte an Lone Star gehen

Der Chemiekonzern verhandelt laut einem Bericht mit der US-Beteiligungsgesellschaft über einen Verkauf. Cinven und Bain seien nicht mehr im Rennen.
27.11.2019 - 17:37 Uhr Kommentieren
Das Unternehmen will sich von seinem Bauchemiegeschäft trennen. Quelle: AFP
BASF-Fahnen

Das Unternehmen will sich von seinem Bauchemiegeschäft trennen.

(Foto: AFP)

Frankfurt Das milliardenschwere Bauchemiegeschäft von BASF wird Insidern zufolge wohl an die US-Beteiligungsgesellschaft Lone Star gehen. BASF trete mit Lone Star in exklusive Verhandlungen ein, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch von mehreren mit der Sache vertrauten Personen.

Aus dem Rennen sei dagegen ein Konsortium aus den Finanzinvestoren Cinven und Bain, das sich zusammen mit Lone Star auf der Zielgeraden zum Kauf des Geschäfts befunden hatte.

Ein Sprecher von BASF sagte, der Konzern führe fortgeschrittene Gespräche mit einer Partei über das zum Verkauf stehende Bauchemiegeschäft. Weitere Einzelheiten wollte er nicht nennen. Lone Star lehnte einen Kommentar ab.

Der Ludwigshafener Chemiekonzern dürfte Kreisen zufolge mit dem Verkauf des Bauchemiegeschäfts, das unter anderem Betonzusatzmittel, Mörtel und Abdichtungen anbietet, rund drei Milliarden Euro einnehmen. BASF-Chef Martin Brudermüller hatte zuletzt gesagt, bis Ende des Jahres mit einem Abschluss zu rechnen.

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    Die Trennung hatte er mit der geringen Integration des Geschäfts in den BASF-Verbund begründet, auch entspreche es nicht den Profitabilitätserwartungen. BASF hatte den Geschäftsbereich 2006 für 2,7 Milliarden Euro inklusive Schulden von Degussa übernommen.

    Lone Star, unter anderem Besitzer des deutschen Baustoffhersteller Xella, war zwischenzeitlich vom Verkaufsprozess zurückgetreten, wurde im Verlauf aber wieder an den Verhandlungstisch eingeladen. Als aussichtsreichster Bieter galt zuletzt das Konsortium Cinven/Bain.

    Lone Star habe aber schließlich die bessere Offerte vorgelegt, sagte einer der Insider. Cinven besitzt den kleineren französischen Konkurrenten Chryso und beabsichtigte, das Geschäft in die BASF-Einheit einzugliedern, falls seine Offerte glückt. Bain ist Eigner des britischen Baustoffhändlers MKM.

    Mehr: BASF Martin Brudermüller plädiert im Interview mit dem Handelsblatt für ein umfangreiches Reformprogramm. An den Ertrags- und Dividendenzielen von BASF hält er fest.

    • rtr
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