Chemiekonzern plant Zukäufe Groß, größer, BASF

Andere Chemiekonzerne suchen ihr Heil in Aufspaltungen. Kurt Bock, Chef des Branchenführers, verteidigt seinen Wachstumskurs. Er will zwar sparen – aber gern auch weiter zukaufen.
Der Ludwigshafener Chemiekonzern ist entgegen dem Trend weiterhin  breit aufgestellt. Quelle: Reuters
BASF

Der Ludwigshafener Chemiekonzern ist entgegen dem Trend weiterhin breit aufgestellt.

(Foto: Reuters)

LudwigshafenBASF gilt als eher stiller Riese. Der weltgrößte Chemiekonzern liefert Jahr für Jahr einen Milliardengewinn sowie üppige Dividenden ab und wächst ebenso kontinuierlich, aber ohne großes Aufsehen. Auch Kurt Bock, seit 2011 Chef des Konzerns, hielt sich mit Statements zurück. Bisher.

Doch im vergangenen Jahr gingen bei BASF erstmals seit vielen Jahren Umsatz, Gewinn und Rendite zurück – gegen den Branchentrend. Die Öl- und Gassparte leidet unter dem globalen Preisverfall. Im Chemiegeschäft werden die Ludwigshafener von Überkapazitäten und Margendruck gebremst. BASF macht zwar weiterhin einen Milliardengewinn, muss aber „den Gürtel enger schnallen“, kündigt Bock im Handelsblatt-Interview an.

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