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Chemiekonzern Styrolution schließt Standort in den USA

In den USA schließt Chemiekonzern Styrolution ein Werk. Der Grund: Ein Überangebot an Standardkunststoffen in Nordamerika. In dem betroffenen Werk produzierte das Unternehmen bislang Hunderttausende Tonnen Polystyrol.
25.02.2014 - 18:13 Uhr Kommentieren
Das Gemeinschaftsunternehmen der Chemieriesen BASF und Ineos, Styrolution, beschäftigte in dem Werk im US-Bundesstaat Massachusetts zuletzt 58 Angestellte. Quelle: dpa

Das Gemeinschaftsunternehmen der Chemieriesen BASF und Ineos, Styrolution, beschäftigte in dem Werk im US-Bundesstaat Massachusetts zuletzt 58 Angestellte.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Chemiekonzern Styrolution schließt ein Werk in den USA wegen des Überangebots an Standardkunststoffen in Nordamerika. „Mit den heute unternommenen Schritten stimmen wir unsere Kapazitäten auf die Marktsituation ab“, begründete Amerika-Chef Alexander Glück am Dienstag die Pläne. In dem betroffenen Werk in Indian Orchard im US-Bundesstaat Massachusetts hatte das Gemeinschaftsunternehmen der Chemieriesen BASF und Ineos zuletzt 58 Beschäftigte. Dort produzierte Styrolution zuletzt bis zu 150.000 Tonnen Polystyrol im Jahr. Bis Ende 2014 soll das Werk geschlossen werden.

Styrolution will seine Polystyrol-Kunden in Nordamerika künftig aus anderen Werken in den USA und Mexiko versorgen. Polystyrol kommt unter anderem in Lebensmittelverpackungen, Haushaltsgeräten und Joghurtbechern zum Einsatz. Die in Indian Orchard ebenfalls ansässige Produktion des Spezialplastiks NAS soll bis Ende des dritten Quartals in ein anderes US-Werk verlagert werden.

Styrolution mit Sitz in Frankfurt ist der weltgrößte Styrolkunststoff-Produzent. Der Kunststoff findet sich beispielsweise in Spielzeug - etwa in Playmobil-Figuren. Große Wettbewerber sind die Chemiesparten der Mineralöl-Unternehmen Royal Dutch Shell und Total. Der vor allem auf Basiskunststoffe ausgerichtete Konzern entstand 2011 aus der Zusammenlegung von Styrolplastik-Aktivitäten von BASF und Ineos.

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