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Chemikalien-Produktionsanlage BASF prüft Milliarden-Investition in Indien

Zusammen mit dem Mischkonzern Adani prüft BASF eine Milliarden-Investition in Indien. Bis Ende 2019 solle eine Machbarkeitsstudie fertig sein.
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BASF steht möglicherweise vor seiner größten Investition in Indien. Quelle: dpa
BASF

BASF steht möglicherweise vor seiner größten Investition in Indien.

(Foto: dpa)

LudwigshafenDer Chemieriese BASF steht möglicherweise vor seiner größten Investition in Indien. Es werde ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem indischen Mischkonzern Adani für eine Chemikalien-Produktionsanlage im westindischen Bundesstaat Gujarat geprüft, teilte BASF am Donnerstag in Ludwigshafen mit. Bis Ende 2019 solle eine Machbarkeitsstudie fertig sein.

Vorgesehen wären laut BASF für das Projekt nahe des Hafens von Mundra Gesamtinvestitionen von rund zwei Milliarden Euro für Planung, Bau und Betrieb diverser Produktionsanlagen für Chemieprodukte. Dies entspräche der größten Investition der Ludwigshafener in Indien.

Die Produkte, die dort hergestellt werden sollen, wären der BASF zufolge vor allem für den indischen Markt bestimmt, etwa für die einheimische Bau- und Automobilindustrie. Derzeit würden noch große Mengen an Petrochemikalien nach Indien importiert, was zu einem deutlichen Abfluss wertvoller Devisen führe, betonte Adani-Konzernchef Gautam Adani.

Vorgesehen sei, die Anlagen mit Energie aus erneuerbaren Energien zu betreiben. Damit könnte Mundra die erste CO2-neutrale Produktionsstätte von BASF werden.

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  • dpa
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