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Chemikalienhändler Brenntag warnt vor stagnierenden Gewinnen

Die wirtschaftliche Entwicklung in den USA und Europa belastet den Chemikalienhändler. Auch eine Gewinnstagnation schließt Brenntag nicht aus.
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Trotz der Rückschläge im Juni stieg der Betriebsgewinn im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut 15 Prozent auf 266 Millionen Euro. Quelle: dpa
Brenntag-Zentrale in Mülheim an der Ruhr

Trotz der Rückschläge im Juni stieg der Betriebsgewinn im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut 15 Prozent auf 266 Millionen Euro.

(Foto: dpa)

Berlin Der weltgrößte Chemikalienhändler Brenntag hat seine Gewinnprognose für 2019 gekappt und schließt auch eine Stagnation nicht aus. Für den operativen Gewinn (Ebitda) stellt das Essener Unternehmen nur noch ein Wachstum von null bis vier Prozent in Aussicht. Bisher hatte sich der MDax-Konzern ein Plus von drei bis sieben Prozent zugetraut.

Als Gründe für die pessimistischere Sicht führt Brenntag die wirtschaftlichen Entwicklungen vor allem in den beiden großen Märkten USA und Europa an, wo es auch im weiteren Verlauf des Jahres schwierig bleiben dürfte. Brenntag bekam den Trend demnach schon im zweiten Quartal zu spüren: Im Juni schwächte sich die Nachfrage spürbar ab. Die Aktie notierte am Mittwoch 1,7 Prozent im Minus.

Auch bei der nach unten korrigierten Prognose setzt Brenntag weiter darauf, dass die Wachstumsraten im zweiten Halbjahr über denen der ersten Jahreshälfte liegen werden. Trotz der Rückschläge im Juni stieg der Betriebsgewinn im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut 15 Prozent auf 266 Millionen Euro, wie Brenntag am Dienstagabend auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Die endgültigen Quartalszahlen will Brenntag am 7. August veröffentlichen.

Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen, das als Bindeglied zwischen Chemie-Industrie und weiterverarbeitenden Branchen mit mehr als 10.000 Produkten handelt, den Betriebsgewinn um 8,4 Prozent auf den Rekordwert von 875,5 Millionen Euro gesteigert.

Auch der Umsatz erreichte mit einem Plus von gut zehn Prozent auf fast 12,6 Milliarden Euro einen Höchstwert. Doch Brenntag hatte sich schon im Frühjahr auf mehr Gegenwind eingestellt.

Mehr: NGOs werfen Brenntag vor, bei der Lieferung von Chemikalien nach Syrien gegen Vorschriften verstoßen zu haben. Der Chemikalienhändler sieht sich im Recht.

  • rtr
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