Chevrolet Bolt GM will mit kompaktem Elektroauto punkten

General Motors stellt die Produktionsversion des Chevrolet Bolt vor: Das E-Auto ist günstiger als vergleichbare Modelle. Dadurch verspricht sich die Opel-Mutter größere Chancen auf dem Massenmarkt.
GM-Chefin Mary Barra hat während der Technik-Messe CES 2016 in Las Vegas den neuen Chevrolet Bolt EV vorgestellt. Quelle: ap
Mary Barra steht neben dem neuen Chevrolet Bolt

GM-Chefin Mary Barra hat während der Technik-Messe CES 2016 in Las Vegas den neuen Chevrolet Bolt EV vorgestellt.

(Foto: ap)

Las VegasDie Opel-Mutter General Motors hat am Mittwoch die Produktionsversion ihres Elektroautos Chevrolet Bolt vorgestellt. Das Modell soll mit einem günstigeren Preis als bisherige Elektrofahrzeuge größere Chancen auf einen Erfolg im Massenmarkt haben. Der Bolt werde nach Abzug staatlicher Vergünstigungen in den USA rund 30.000 Dollar kosten, sagte GM-Chefin Mary Barra auf der Technik-Messe CES in Las Vegas. Das Modell solle im laufenden Jahr in die Serienproduktion gehen.

Die Reichweite des kompakten Fahrzeugs soll bei mehr als 320 Kilometern liegen. Die Batterie könne in 60 Minuten auf 80 Prozent der Kapazität aufgeladen werden. GM will bei Kunden auch mit kleineren Details punkten: Der Rückspiegel ist ein Display, auf dem Bilder von einer Kamera übertragen werden.

„Ich habe keine Zweifel, dass sich die Autoindustrie in den kommenden fünf bis zehn Jahren stärker verändern wird als in den vergangenen 50“, sagte Barra. Mehr Menschen wollen Autos nur nutzen statt besitzen, die etablierten Autohersteller bekommen neue Konkurrenz von kleinen Entwicklern von Elektroautos. Daher gilt der Bolt als ein besonders wichtiges Auto für GM, die Antwort auf die Herausforderungen der Zeit.

GM wolle im Wettbewerb auch seine Größe als Vorteil ausspielen, zum Beispiel das Händlernetz, sagte Barra. Der Konzern musste nach der US-Finanzkrise Ende vergangenen Jahrzehnts vom US-Staat gerettet werden.

Highlights der Gadget-Messe
Fitbit Blaze: Die Reaktion auf die Apple Watch
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Fitbit ist mit Fitness-Trackern bekannt geworden. Doch weil Computeruhren wie die Apple Watch ebenfalls als Personal Trainer dienen, bietet das Unternehmen nun eine eigene Sportuhr an: Fitbit Blaze zeigt außer der Uhrzeit verschiedene Fitnessübungen. Das Display zeigt zwar nur vier Farben an, dafür hält das Gerät bis zu fünf Tage durch.

Zwei in einem: Acer Aspire Switch 12 S
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Microsoft macht es vor: 2-1-Computer wie das Surface sind derzeit gefragte Geräte. Acer mischt in dieser Kategorie mit dem Aspire Switch 12 S mit. Das zeitgemäß ausgestattete Tablet lässt sich mit einer Anklicktastatur aufrüsten, auch ein Eingabestift ist im Angebot. Die Realsense-Kamera von Intel ermöglicht es, sich in Windows 10 mit Gesichtserkennung anzumelden. Preis: ab 1200 Euro. (Foto: pr)

Samsung Galaxy TabPro S
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Auch Samsung hat Tablet und Notebook gekreuzt. An den Zwölf-Zoll-Bildschirm mit Amoled-Technologie lässt sich die Tastatur magnetisch befestigen. Sie dient gleichzeitig als Hülle. Das Paket wiegt zusammen nur rund ein Kilo. Auch auf diesem Gerät läuft Windows 10.

Neue Smartphone-Serie von LG
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Mit den Smartphones der in Las Vegas erstmals vorgestellten K-Serie will LG vor allem junge Nutzer ansprechen. Tasten und Regler an den Seiten des Geräts sucht man vergeblich, sie fielen dem neuen "Glossy-Pebble-Design" von LG zum Opfer.

Huawei Mate 8 kommt nach Europa
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Huawei bringt sein Smartphone-Flaggschiff Mate 8 nun auch nach Europa. Ab Ende Januar soll es in Deutschland zu haben sein.

Faraday Future Zero1
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Das Auto der Zukunft hat einen Pilotensitz, 1000 PS und sieht aus wie eine Mischung aus Batmobil und dem Porsche 918. So zumindest stellt sich das Faraday Future (FF) vor: Der geheimnisvolle Hersteller aus dem Silicon Valley hat sein erstes Konzept enthüllt, einen Elektrosportwagen namens FF Zero1. Und dabei gleich der gesamten Branche den Kampf angesagt.

Möge die Macht...
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Das "Force Band" von Sphero verleiht seinem Träger die Macht, den kleinen BB-8 per Handgesten zu steuern. Mehr Jedi geht kaum.

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  • dpa
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