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Chinesen wollen den Maschinenbauer Verkauf von Krauss-Maffei geht in die heiße Phase

Es könnte schnell gehen: Über den Verkauf von Krauss-Maffei wird in finalen Gesprächen verhandelt. Investoren aus China wollen eine Milliarde Euro für den Maschinenbauer bieten – ein gutes Geschäft für die Eigentümer.
08.01.2016 - 17:36 Uhr
Der kanadische Investor Onex hat ein Angebot für Krauss-Maffei vorliegen. Quelle: Pressefoto
Krauss-Maffei vor schnellem Verkauf

Der kanadische Investor Onex hat ein Angebot für Krauss-Maffei vorliegen.

(Foto: Pressefoto)

München Eigentlich hätte Frank Stieler am Freitag zum Tegernsee kommen sollen. Der Geschäftsführer des Münchener Maschinenbauers Krauss-Maffei ist immerhin ein Hauptsponsor des „Ludwig Erhardt Gipfels“, einem Stelldichein der Wirtschaftselite. Doch der Krauss-Maffei-Chef ist verhindert. Leider sei es Herrn Stieler nicht möglich gewesen, an der Veranstaltung teilzunehmen, teilte das Unternehmen am Freitag in München mit.

Stieler hat Wichtigeres zu tun. Der Unternehmenschef sei zu „finalen Gesprächen“ mit Käufern zusammengekommen, erfuhr das Handelsblatt aus Industriekreisen. Der Krauss-Maffei-Eigentümer, der kanadische Finanzinvestor Onex, habe ein Angebot über eine Milliarde Euro von einem chinesischen Interessenten auf dem Tisch liegen. Zwar sei am Wochenende noch nicht mit einer Einigung zu rechnen, aber es könnte schnell gehen. „Zu Angelegenheiten des Eigentümers äußern wir uns nicht“, sagte ein Sprecher von Krauss-Maffei.

Das 1839 gegründete Unternehmen ist international führend im Bau von Maschinen zur Gummi- und Kunststoffverarbeitung. Weltweit arbeiten gut 4000 Menschen für Krauss-Maffei. Das Unternehmen gehörte bis zur Jahrtausendwende zum Düsseldorfer Mannesmann-Konzern, danach gehörte es diversen Finanzinvestoren. Dabei wurde der Maschinenbauer von dem namensgleichen Rüstungshersteller Krauss-Maffei-Wegmann getrennt. Beide Unternehmen arbeiten weiter in enger Nachbarschaft, haben aber unterschiedliche Eigentümer.

Onex kaufte den Maschinenbauer 2011 für 568 Millionen Euro. Gelingt der Verkauf an die Chinesen, hätte der Finanzinvestor seinen Einsatz fast verdoppelt.

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