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Chinesischer Markt boomt jedoch Mercedes-Motor stottert

Die Cash Cow des Daimler-Chrysler-Konzerns hat im November weniger Milch gegeben, als im Vorjahr: Der weltweite Absatz der Marken Mercedes und Smart ging unter anderem wegen der anhaltenden Absatzflaute in Deutschland zurück.

HB STUTTGART. Global habe die Mercedes Car Group, zu der neben Mercedes und dem Kleinwagen Smart auch der Luxuswagen Maybach gehört, im vergangenen Monat 97 000 (Vorjahr:100 200) Autos abgesetzt und damit 3,1 Prozent weniger als im Vorjahr, teilte Daimler-Chrysler am Freitag mit. Von Januar bis November 2003 seien 1,12 (Vorjahr: 1,14) Millionen Pkw an den Mann gebracht worden. Von den 97 000 im November verkauften Wagen entfielen 88 900 auf die Marke Mercedes-Benz und 8 100 auf den Smart. Damit wurden 1,4 Porzent weniger Mercedes-Benz PKW verkauft, beim Smart waren es 18,8 Prozent weniger als im November 2002.

Verkaufseinbußen musste der Konzern vor allem in Deutschland hinnehmen. Dort sank der Absatz der Gruppe um sechs Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 29 900 Fahrzeuge. Per Ende November seien mit 358 100 Autos hier zu Lande 7,5 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft worden als im Vorjahr.

Angesichts der schwierigen Marktsituation seien von Januar bis November in Deutschland 321 100 (346 400) Fahrzeuge der Marke Mercedes-Benz ausgeliefert worden. Besser läuft es für Mercedes-Benz unterdessen in den USA und im asiatisch-pazifischen Raum. In den USA stieg die Verkaufszahl bis November um rund drei Prozent auf die Bestmarke von 196 900 Wagen. In Asien/Pazifik erhöhten sich die Verkäufe um neun Prozent auf 84 800. Insbesondere der chinesische Markt habe sich mit einem Absatzplus von 46 Prozent besonders dynamisch entwickelt, hieß es.

Die Aktien von Daimler-Chrysler legten am Freitag in einem um mehr als ein Prozent schwächeren Gesamtmarkt 0,5 Prozent zu auf 34,10 Euro.

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