CO2-Ausstoß EU plant strengere Klimaziele für Autos

Die EU-Kommission will den CO2-Ausstoß im Straßenverkehr strenger regulieren. Der angepeilte Grenzwert für 2020 soll nun noch mal verschärft werden. Von den neuen Regelungen sollen vor allem die Autofahrer profitieren.
8 Kommentare
Für Sportwagen wie den Porsche 911 wird es schwer, die EU-Grenzwerte bis 2010 zu erreichen. Quelle: dpa

Für Sportwagen wie den Porsche 911 wird es schwer, die EU-Grenzwerte bis 2010 zu erreichen.

(Foto: dpa)

BrüsselDie EU-Kommission will strengere Standards für den CO2-Ausstoß von Autos vorschlagen. Bis 2020 sollten diese verbindlich auf durchschnittlich 95 Gramm per Kilometer festgelegt werden, wie am Mittwoch aus einem
Entwurf hervorging, der Reuters vorlag. Bislang war dieses Ziel nur freiwillig. Beschlossen war bisher ein verbindlicher Zielwert von 130 Gramm je Kilometer bis 2015. Der Entwurf soll im kommenden Monat veröffentlicht werden. Einige Vertreter der Autobranche haben strengere Vorgaben als problematisch bezeichnet, andere als erreichbar.

Die EU-Kommission nimmt zu Bericht vor der offiziellen Veröffentlichung nicht Stellung. Dem Entwurf zufolge dürfte der durchschnittliche Autofahrer durch die neue Regelung etwa 500 Euro im Jahr wegen eins geringeren Benzinverbrauchs einsparen. Dabei wurde von einer gefahrenen Strecke von 20.000 Kilometern und einem Spritpreis von 1,4 Euro je Liter ausgegangen. Der Straßenverkehr ist einer der wenigen Bereiche, in denen der Ausstoß des Treibhausgases zunimmt: Nach Angaben der Kommission stieg er von 1990 bis 2008 um 26 Prozent.

  • rtr
Startseite

8 Kommentare zu "CO2-Ausstoß: EU plant strengere Klimaziele für Autos"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Und was für einen Wagen,Mittelklasse, soll ich mir heute bzw. nächstes Jahr kaufen, wenn diese Vorstellungen heute bzw. demnächst nicht zu verwirklichen sind. Werde ich dann in 7 Jahren massiv bestraft durch unsere Politiker, die mich heute schon vorsätzlich in den Ruin treiben? Wieso werden bürgerfeindliche Vorschriften von Politikern nicht mit dem Tode bestraft??

  • Hallo Wahrheit...die pösen Konzerne haben keine unsichtbare Geldquelle wo das Manna vom Himmel kommt.

    Alle Steuern und Auflagen die Autokonzerne, Kraftwerksbetreiber, Fluggesellschaften auferlegt erhalten, geben diese naturgemäss an den Verbraucher weiter.

    Sie bezahlen die Oekolegende der CO2 Klimahölle!
    Wäre es nicht sinnvoll die Kosten auf die Oekogläubigen zu konzentrieren und den Rest der Menschen mit dieser pseudowissenschaftlichen Religion in Ruhe zu lassen.

    Vandale

  • Klimaschutz muss sein; Die großen Klimaschänder ) Kohlekraftwerke, Fluggesellschaften usw. sollten nur auch mehr nachhaltigen Druck der Regierung oder aus Brüssel bekommen. Leider hat die Politik hier einfach keinen Arsch in der Hose, denn entweder sind die Volksvertreter in den Aufsichtsräten der Unternehmnen oder wollen es sich aus anderen Gründen mit den Unternehmen nicht verderben. Abzug der Unternehmnen ist ein Grund; damit Arbeitsplätze Verlust; ergo Wählerstimmenverlust

  • @Sebsch
    Es geht nicht nur um Nachhaltigkeit, sondern auch um Fairness.
    o Warum soll der Flugverkehr (d.h. auch Wissenschafts- / und Ferien-Tourismus, Privatjet-Verkehr) gegenüber dem Straßenverkehr begünstigt werden ?

    o Warum orientiert sich die Belastung des Straßenverkehrs nicht konsequent am Schadstoffausstoß (d.h. Menge <=> Verbrauch + Fahrstrecken) ?

    o Vor lauter Energiesparen pro km vergessen wir ganz, dass die Fahrzeuge immer kurzlebiger werden und Herstellug / Entsorgung äußerst Resourcen-intensiv sind (Energie, Wasser, Schadstoffe auf Deponien, ....). Den während eines PKW-Lebens vielleicht einsparbaren 3000 Liter Sprit stehen enorme Resourcen-Verbräuche für Produktion und Entsorgung gegenüber.

    Eine Oma die im Jahr mit ihrem Kleinwagen 5000 km fährt wird wg. Euro-Plaketten etc. zum Kauf eines neuen PKWs gezwungen. Sie wird verkehrspolitisch genauso behandelt wie der Vielfahrer eines Porsche Cayenne (der ihn vermutlich als Dienstwagen steuerlich gefördert bekommt und schon deswegen an einem geringen Verbrauch gar kein Interesse entwickeln wird).

    Ungerechte und unfaire politische Konzepte sind noch weniger nachhaltig als zuhoher Schadstoffausstoss.

  • Die drei bisherigen Kommentare negieren vollständig, dass wir Menschen gerade dabei sind, endliche Ressourcen unendlich auszubeuten und so mittelfristig die Grundlage unserer Eistenz zu zerstören. Es hilft kein zetern und kein Klagen: wir kommen um ein nachhaltiges Bewirtschaften der Welt nicht drumherum. Das ist der Grund, weshalb wir zu effizienter, sparsamer Mobilität finden MÜSSEN, wenn wir überhaupt mobil bleiben wollen.

  • So lange noch eine Menge an "Experten" an der Klimalüge verdienen, wird diese aufrecht erhalten. Und die ständig statt findenden Klimagipfel sind für Politiker ja auch eine nette Abwechslung (man reist ja bequem im eigenen Flieger an).

  • Der Autofahrer wird davon genauso "profitieren" wie die Deutschen vom Euro.

  • Nachdem die Klimalüge aufgeflogen ist, können nur noch kranke Hirne so einen Schwachsinn fordern. Wir brauchen mehr CO2 in der Luft als heute damit bessere Ernten den Hunger in der Welt besiegen können.
    Es geht nur um einen Ablasshandel, genauso kriminell wie im Mittelalter. Nur noch einfältige Menschen fallen drauf herein.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%