Computergesteuerte Autos BMW testet autonomes Fahren in Europa und USA

Ab Sommer will BMW das autonome Fahren neben München auch in anderen Städten in Europa und den USA testen. Gemeinsam mit Intel und Mobileye will BMW in vier Jahren selbstfahrende Pkw auf die Straße bringen.
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BMW hat auf der Technikmesse CES in Las Vegas angekündigt, im zweiten Halbjahr 2017 gemeinsam mit den Partner Intel und Mobilere rund 40 autonome Fahrzeuge auf die Straße zu bringen. Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich stellte den Plan gemeinsam mit Intel-Chef Brian Krzanich und Mobileye-Chef Amnon Schaschua vor. Zudem präsentierte er das Konzept für die Innenausstattung eines zukünftigen selbstfahrenden Autos. Quelle: dpa
BMW auf der Technik-Messe CES

BMW hat auf der Technikmesse CES in Las Vegas angekündigt, im zweiten Halbjahr 2017 gemeinsam mit den Partner Intel und Mobilere rund 40 autonome Fahrzeuge auf die Straße zu bringen. Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich stellte den Plan gemeinsam mit Intel-Chef Brian Krzanich und Mobileye-Chef Amnon Schaschua vor. Zudem präsentierte er das Konzept für die Innenausstattung eines zukünftigen selbstfahrenden Autos.

(Foto: dpa)

MünchenBMW will das autonome Fahren außer in der Münchner Heimat auch in anderen Städten Europas sowie in den USA testen. Der Oberklasse-Autobauer und seine Partner, der US-Chipriesen Intel und der israelische Kameratechnik-Spezialist Mobileye, kündigten am Mittwoch auf der Technikmesse CES in Las Vegas an, ab der zweiten Jahreshälfte 2017 rund 40 autonom fahrende Versuchsfahrzeuge auf die Straße zu bringen. „Wir werden München verlassen“, sagte BMW-Entwicklungschef Klaus Fröhlich mit Blick auf den Testbetrieb. Ein oder zwei computergesteuerte Fahrzeuge sollen demnach auch in Jerusalem an den Start gehen.

BMW hatte bereits im Dezember angekündigt, 2017 autonom fahrende Autos in München und später in anderen Städten im In- und Ausland auszuprobieren. Mit Intel und Mobileye will der Hersteller 2021 selbstfahrende Pkw auf die Straße bringen. „Der heilige Gral des vollautonomen Fahrens ist nicht einfach zu erreichen“, sagte Fröhlich. Die drei Partner seien nach einem halben Jahr Zusammenarbeit auf einem guten Weg.

Das sind die Trends der Gadget-Show
CES in Las Vegas
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Die CES in Las Vegas hat sich von einer reinen Elektronik-Messe immer mehr auch zu einer Autoshow entwickelt. Neben vielen anderen Gadgets gehören auch in diesem Jahr selbstfahrende und elektrische Autos zu den Stars der Ausstellung, die vom 5. bis zum 8. Januar im Las Vegas Convention Center stattfindet. Ein Überblick über die Schwerpunkte der CES 2017.

Roboterautos und Elektrofahrzeuge
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Fiat Chrysler stellt in Las Vegas sein selbstfahrendes Elektro-Konzept-Auto „Portal“ vor. Der Wagen mit den ungewöhnlichen Schiebetüren soll vor allem die Wünsche der jungen Generation an moderne Fahrzeuge erfüllen. Ob das Auto tatsächlich gebaut werden wird, lässt der Konzern erst einmal offen.

Mehr über aktuelle Auto-Neuheiten auf der CES finden Sie hier.

Vernetzte Technik und digitale Assistenten
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Das Smart Home mit seinen vernetzten Lampen, Steckdosen, Türschlössern, Thermostaten und allen Arten von Hausgeräten eroberte sich schon in den vergangenen Jahren immer mehr Platz in den CES-Hallen – und der Trend steht erst am Anfang. Jetzt kommen auch digitale Assistenten dazu. So stellte der weltgrößte PC-Anbieter Lenovo...

Vernetzter Lautsprecher von Lenovo
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...schon vor der Messe seinen vernetzten Lautsprecher vor, der mit der Assistenz-Software Alexa von Amazon läuft. Der Online-Händler konnte damit einen Verbündeten für seine Plattform im Wettbewerb mit Apple, Google und Microsoft gewinnen. (Foto: pr)

Wearables
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Die Euphorie um die kleinen tragbaren Gadgets wie Computer-Uhren und Fitness-Bänder hatte im vergangenen Jahr etwas nachgelassen, das Scheitern des Smartwatch-Pioniers Pebble zeigte, wie hart das Geschäft ist. Zur CES versuchen die Anbieter auf verschiedenen Wegen, neuen Schwung in den Markt zu bringen. So bindet der Fitnessband-Primus Fitbit seine Geräte in ein von Arbeitgebern finanziertes Wellness-Programm in den USA ein.

TV und Musik
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Klassische Unterhaltungselektronik ist bei der CES nicht mehr so dominant wie früher – wird aber auch in diesem Jahr nicht fehlen. Bei den Fernsehern dürfte die HDR-Technologie für kontrastreichere Bilder im immer mehr Geräte kommen. Bei der Audiotechnik dreht sich alles um Musik aus dem Netz.

Virtuelle Realität
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Leute, die mit VR-Brillen auf dem Kopf in digitale Welten eintauchen, gehören schon lange zum Bild der CES. Neben den Pionieren wie die Facebook-Firma Oculus, Samsung und HTC mit der Brille Vive will dieses Jahr auch Lenovo mitmischen: Der PC-Marktführer stellte am Dienstag den Prototypen eines Headsets für die „Holographic“-Plattform des Windows-Konzerns Microsoft vor.

  • rtr
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