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Computervirus Energiekonzerne in vielen Ländern infiziert

Seit drei Jahren mit einem Computervirus infiziert: Der US-Firma Symantec zufolge sind viele Unternehmen Opfer einer Cyberattacke geworden. Verantwortlich für die Computer-Kriminalität soll ein Staat sein.
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Die auf Informationssicherheit spezialisierte US-Firma Symantec entdeckte den Virus in den Computern der Unternehmen. Quelle: Reuters

Die auf Informationssicherheit spezialisierte US-Firma Symantec entdeckte den Virus in den Computern der Unternehmen.

(Foto: Reuters)

Washington Hunderte Energieunternehmen in den USA und in Europa sind nach Angaben der auf Informationssicherheit spezialisierten US-Firma Symantec bereits seit 2011 mit einem Computervirus infiziert, der die Stromversorgung stören könnte. Der Virus namens Dragonfly (Libelle) greife die IT-Systeme der Unternehmen etwa in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Polen oder der Türkei an, erklärte Symantec am Montag. Finanziert worden sei der Virus möglicherweise von einem Staat; vorrangiges Ziel sei wohl die Cyberspionage.

Dragonfly ähnele dem Computerwurm Stuxnet, der 2010 einen Teil der Zentrifugen zur Urananreicherung in der iranischen Atomanlage Natans lahmgelegt hatte. Der Iran hatte damals den USA und Israel vorgeworfen, hinter der Attacke zu stecken. Die beiden Länder sind die größten Kritiker des iranischen Atomprogramms, hinter dem sie das Streben nach einer Atombombe vermuten.

„Dragonfly hat alle Merkmale einer von einem Staat finanzierten Operation“, erklärte Symantec. Vermutlich stamme der Virus aus Osteuropa, ausgehend von den Zeiten, zu denen er aktiviert werde. Symantec erklärte, alle betroffenen Unternehmen informiert zu haben.

  • afp
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