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Continental Autozulieferer verhandelt über Kauf von Hornschuch

Der Autozulieferer Continental steht kurz vor der Übernahme der Konrad Hornschuch AG, einem Hersteller von künstlichen Oberflächen. Allerdings verfügt der Eigentümer von Hornschuch auch noch über Alternativen.
Der Autozulieferer will sich mit der Übernahme eines Herstellers von künstlichen Oberflächen breiter aufstellen Quelle: dpa
Continental AG

Der Autozulieferer will sich mit der Übernahme eines Herstellers von künstlichen Oberflächen breiter aufstellen

(Foto: dpa)

Hamburg/Frankfurt Der Autozulieferer Continental steht Finanzkreisen zufolge vor der Übernahme des schwäbischen Folien- und Kunstleder-Herstellers Hornschuch. Die Verhandlungen seien weit fortgeschritten und könnten in der kommenden Woche abgeschlossen werden, sagten drei mit der Sache vertraute Personen am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. „Hornschuch würde gut zu ContiTech passen“, sagte einer der Insider. Der rund 400 Millionen Euro schwere Verkauf sei aber noch nicht in trockenen Tüchern. Sollten die Gespräche scheitern, habe der Eigentümer der Konrad Hornschuch AG, der Finanzinvestor Equistone, einen anderen Käufer in der Hinterhand.

Das „Wall Street Journal“ hatte am Montag als erstes über die Verhandlungen mit Continental berichtet. Continental, Equistone und die mit dem Verkauf beauftragte Investmentbank Macquarie wollten sich zu den Informationen nicht äußern.

Die 1898 gegründete Hornschuch gehört bereits seit 2008 zu Equistone (ehemals Barclays Capital Partners). Weltweit hatte die Hornschuch-Gruppe einem Sprecher zufolge rund 1800 Mitarbeiter und im vergangenen Jahr einen Umsatz von knapp 410 Millionen Euro erzielt. Das Unternehmen erwartet 2016 einen operativen Gewinn von rund 50 Millionen Euro. Bekannt geworden war das Unternehmen mit Möbelklebefolien der Marke „d-c-fix“. Heute produziert Hornschuch vor allem Kunstleder-, Schaumstoff- und Folien-Beschichtungen, die sich auf Autositzen und Armaturenbrettern finden.

Als Interessenten für Hornschuch hatten unter anderen die koreanische Daewon Chemical und Mitsubishi Chemical aus Japan gegolten.

  • rtr
  • dpa
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