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Continental-Rivale Fallende Reifenpreise belasten Michelin

Dank des niedriegen Euro-Kurses konnte Michelin seine Kassen füllen. Der steigende Konkurrenzdruck und fallende Preise machen dem Continental-Rivalen aber zu schaffen. Der Reifenhersteller bleibt optimistisch.
28.07.2015 - 15:03 Uhr Kommentieren
Der Michelin-Chef kann für das erste Halbjahr gute Zahlen vermelden. Der Ausblick ist aber getrübt. Quelle: Reuters
Jean-Dominique Senard

Der Michelin-Chef kann für das erste Halbjahr gute Zahlen vermelden. Der Ausblick ist aber getrübt.

(Foto: Reuters)

Paris Der schwächelnde Euro hat dem französischen Michelin -Konzern die Kassen im ersten Halbjahr gefüllt. Fallende Reifenpreise würden das Geschäft auf Jahressicht aber belasten, teilte der Continental -Rivale am Dienstag mit. Michelins Kernmarke macht zunehmend die Konkurrenz durch günstigere Anbieter zu schaffen. Die Aktie des Reifenherstellers verlor mehr als sechs Prozent an Wert.

Der Konzern geht gleichwohl weiter davon aus, den operativen Gewinn im Gesamtjahr zu steigern. In den ersten sechs Monaten legte der Nettowgewinn mehr als 13 Prozent zu auf 624 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um 8,5 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro. Einbußen von fast einer halbe Milliarde Euro durch gesunkene Reifenpreise wurden dabei durch Währungseffekte aufgefangen. Wegen des niedrigeren Euro-Kurses bringen in Übersee erzielte Erlöse dem Konzern zuhause mehr ein.

Zudem zog die Nachfrage in Westeuropa an. Dagegen brach der Markt in Ost-Europa sowie in China und Südamerika ein.

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    Das sind die größten Autozulieferer
    Platz 14: Valeo
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    14,5 Milliarden Euro erwirtschaftete der französische Autozulieferer im vergangenen Jahr. Das Unternehmen wirbt unter anderem damit, dass jedes dritte Auto in Europa mit einer Valeo-Kupplung fährt.

    Quelle: Berylls Strategy Advisors

    (Foto: Reuters)
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    Der US-Konzern ist der weltweit drittgrößte Reifenhersteller und kam 2015 auf einen Umsatz von 15 Milliarden Euro.

    (Foto: AFP)
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    Der amerikanische Zulieferer stattet vor allem das Innenleben der Autos aus, unter anderem mit Sitzgarnituren. Mit einem Umsatz von 16,7 Milliarden Euro kommt Lear auf Rang zwölf.

    (Foto: dpa)
    Faurecia
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    (Foto: dpa/picture-alliance)
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    (Foto: dpa)
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    (Foto: dpa)
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    (Foto: Reuters)
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