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Contitech Continental will Kunststoffsparte massiv ausbauen

Innerhalb der kommenden zehn Jahre will Continental seinen Umsatz in der Kunststoffsparte verdoppeln – die Übernahme des US-Rivalen Veyance bereits mit eingerechnet. Synergien sollen einen Millionenbetrag einsparen.
07.04.2014 - 17:31 Uhr 3 Kommentare
Contitech-Fertigung in Hannover: „Erhebliches Wachstumspotenzial“ in der Konststoffsparte. Quelle: ap

Contitech-Fertigung in Hannover: „Erhebliches Wachstumspotenzial“ in der Konststoffsparte.

(Foto: ap)

Hamburg Nach der Übernahme des US-Rivalen Veyance für 1,9 Milliarden Dollar (gut 1,4 Milliarden Euro) will der Autozulieferer Continental seine Kunststoffsparte Contitech massiv ausbauen. „Die neue, gemeinsame Aufstellung bietet erhebliches Wachstumspotenzial“, sagte der zuständige Conti-Vorstand Heinz-Gerhard Wente dem Handelsblatt (Dienstagausgabe). „Innerhalb der nächsten zehn Jahre ist das Ziel, den Umsatz von Contitech inklusive Veyance erneut zu verdoppeln. Das ist keinesfalls utopisch“, kündigte Wente an. Der Sprung wäre gewaltig: Die Division soll dann gut elf Milliarden Euro umsetzen.

Die Zusammenarbeit soll Synergien aus Einkauf und Prozessoptimierung bringen. „Unter dem Strich rechne ich mit Einsparungen von 75 Millionen Euro über drei Jahre“, sagte Wente. Kürzungen sind bei Veyance dagegen nicht geplant. „Wir müssen nicht rationalisieren, sondern wollen qualitativ und quantitativ wachsen – dazu brauchen wir die 9.000 Beschäftigten“, bekräftigte er. „Veyance werden wir nicht aufbrechen, um Spezialbereiche einfach nur in unsere Geschäftseinheiten zu integrieren. Die regionale Stärke erhalten wir.“

Noch sind den Deutschen kartellrechtlich die Hände gebunden. Die Zustimmung erwartet Wente für das dritte oder vierte Quartal. Der Zukauf internationalisiert das Geschäft. In Europa erwirtschaftet die Division heute 65 Prozent der Erlöse, in Amerika 18 Prozent und in Asien 16 Prozent. Mit Veyance steigt der Amerika-Anteil auf 32 Prozent.

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    3 Kommentare zu "Contitech: Continental will Kunststoffsparte massiv ausbauen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Und als nächstes kommt die Strafzahlung für zurückliegende "Versäumnisse" oder gar Vergehen der neuen Tochterfirma, zahlbar an den amerikanischen Staat.

    • Und als nächstes kommt erst mal die Strafzahlung für Versäumnisse der neuen "Tochterfirma"

    • Wie sagte schon weiland Andy Warhol?

      I love Plastic.

      Das war allerdings 1962 und Conti schließt auf in 2014: warmest whishes Ladies.


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