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Corona-Behandlung Evotec erhält Millionenauftrag vom US-Verteidigungsministerium – Aktie steigt zweistellig

Mit Antikörpern könnte das Coronavirus nach einer Infektion bekämpft werden. Der Wirkstoffforscher Evotek soll die Entwicklung nun vorantreiben.
27.01.2021 Update: 27.01.2021 - 12:35 Uhr Kommentieren
Mit Antikörper-Medikamenten könnten Erkrankte nach einer Corona-Infektion behandelt werden. Quelle: dpa
Antikörper gegen Corona

Mit Antikörper-Medikamenten könnten Erkrankte nach einer Corona-Infektion behandelt werden.

(Foto: dpa)

Hamburg Der Wirkstoff-Forscher Evotec hat vom US-Verteidigungsministerium einen Auftrag für Antikörper gegen die Covid-19-Erkrankung erhalten. Der auch andere Antikörper umfassende Auftrag habe ein Volumen von 28,6 Millionen US-Dollar (23,5 Mio Euro), teilte der Hamburger MDax-Konzern am Mittwoch mit.

Im Rahmen der Vereinbarung werde das US-Verteidigungsministerium Zugang zu Herstellungskapazitäten für sogenannte monoklonale Antikörper gegen Sars-CoV-2 sowie weitere Biologika-Herstellungskapazitäten über einen Zeitraum von sieben Jahren in einer Anlage erhalten, die demnächst in Redmond im US-Bundesstaat Washington fertiggestellt werde.

Monoklonale Antikörper werden im Labor hergestellt und sollen das Virus nach einer Infektion außer Gefecht setzen. Monoklonal bedeutet, dass die eingesetzten Antikörper alle gleich sind und das Virus an einem fest definierten Ziel angreifen.

Im Sommer des vergangenen Jahres hatte die US-Tochter von Evotec die Zusammenarbeit mit der US-Behörde begonnen. Bei diesem Auftrag ging es zunächst um die Auswahl monoklonaler Antikörper gegen Sars-CoV-2 sowie die Entwicklung eines effizienten Prozesses für ihre Herstellung. Evotec hatte die Tochter erst 2019 übernommen.

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    Der Evotec-Aktienkurs stieg am Mittwoch rasant um 30 Prozent nach einem Plus von zehn Prozent am Vortag. Zeitweise notierte das Papier auf einem 20-Jahreshoch bei 43 Euro. Dahinter dürfte allerdings nicht bloß Anlegereuphorie stecken. In Evotec sind mindestens sechs Leeverkäufer mit Aktien im Wert von etwa 500 Millionen Euro investiert – der höchste Wert unter allen börsennotierten Unternehmen in Deutschland.

    Steigt die Aktie, kann es also zu zahlreichen Schließungen von Leerverkaufspositionen und damit zu einem sogenannten Short Squeeze kommen: Die Spekulanten, die auf fallende Kurse gewettet haben, müssen ihre Wetten auflösen und kaufen in großem Umfang Aktien zurück. So treiben sie den Kurs so noch weiter nach oben.

    Mehr: Deutschland kauft 200.000 Dosen eines Antikörper-Medikaments

    • dpa
    • Bloomberg
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