Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Coronakrise Siemens Healthineers: Nachfrage nach CT- und Röntgengeräten steigt

Corona-Patienten mit einem schweren Verlauf der Krankheit müssen permanent überwacht werden. Darum ist entsprechende Medizintechnik immer gefragter.
19.03.2020 - 14:20 Uhr Kommentieren
Die Nachfrage nach Medizintechnik ist deutlich gestiegen. Quelle: Reuters
Siemens Healthineers Produktion in Schanghai

Die Nachfrage nach Medizintechnik ist deutlich gestiegen.

(Foto: Reuters)

München Die Medizintechnik-Sparte von Siemens verzeichnet wegen der Coronavirus-Pandemie eine steigende Nachfrage nach Computertomographen und Röntgengeräten. Dank der Mitarbeiter sei „es bisher gelungen, unser Geschäft insgesamt stabil zu halten“, schrieb Vorstandschef Bernd Montag am Mittwoch in einem offenen Brief, den Siemens Healthineers im Internet-Auftritt veröffentlichte.

„Teilweise sehen wir sogar ein deutlich gestiegenes Interesse an unseren bildgebenden Geräten.“ Mit Hilfe von Computertomographen (CT) können Patienten mit akuten oder drohendem Lungenversagen überwacht werden. Röntgen- und Ultraschallgeräte würden unter anderem zur Diagnose eingesetzt.

„Diese Geräte, genauso wie Blutgassysteme zur Überwachung von Beatmungspatienten, versuchen wir überall dort vorzuhalten, wo infizierte Bürger und Erkrankte schnell und zuverlässig versorgt werden müssen“, schrieb Montag. Beim Ausbruch des Virus in China hatte Siemens Healthineers Röntgen- und CT-Geräte nach Wuhan geschickt. Die Beatmungsgeräte selbst stellt die Siemens-Tochter nicht her.

Healthineers arbeite aber an der Entwicklung eines eigenen Coronavirus-Tests, erklärte Montag. Wann er zur Verfügung stehe, sei aber nicht absehbar, ergänzte ein Sprecher. Die Entwicklung laufe aber auf Hochdruck. Die Molekulardiagnostik-Sparte von Siemens Healthineers ist recht klein. Führend auf diesem Gebiet ist der schweizerische Rivale Roche, der sowohl Speichel- als auch Bluttests auf eine Corona-Infektion anbietet.
Mehr: Wer leidet am stärksten unter Covid-19? Die Folgen der Coronakrise in zwölf Grafiken

  • rtr
Startseite
Mehr zu: Coronakrise - Siemens Healthineers: Nachfrage nach CT- und Röntgengeräten steigt
0 Kommentare zu "Coronakrise: Siemens Healthineers: Nachfrage nach CT- und Röntgengeräten steigt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%