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Coronavirus Hongkong setzt Biontech-Impfungen wegen Verpackungsschäden aus

In Hongkong und Macao sind beschädigte Fläschchen des Corona-Impfstoffs von Biontech und Pfizer aufgetaucht. Der Fall wird untersucht.
24.03.2021 - 15:05 Uhr Kommentieren
In mehr als 40 Fällen hatten Mediziner Lecks und Risse in den Fläschchen mit dem Impfstoff festgestellt. Quelle: Bloomberg
Impfzentrum in Hongkong

In mehr als 40 Fällen hatten Mediziner Lecks und Risse in den Fläschchen mit dem Impfstoff festgestellt.

(Foto: Bloomberg)

Hongkong Hongkong hat die Verabreichung des Corona-Impfstoffs von Biontech am Mittwoch ausgesetzt. Zuvor hatte die Vertriebsgesellschaft Fosun Pharma mitgeteilt, dass Verschlüsse von Impfstofffläschchen bei einer Charge beschädigt gewesen seien. Fosun Pharma und Biontech untersuchten den Vorfall, teilte die Hongkonger Regierung mit.

Die kaputten Verschlüsse seien bei Impfstoffen mit der Chargennummer 210102 entdeckt worden, hieß es. Eine weitere Charge, 210104, solle ebenfalls nicht verabreicht werden. Die Sonderverwaltungszone Macao teilte mit, dass Bewohnerinnen und Bewohner keine Impfungen aus der betroffenen Charge erhalten würden.

Insgesamt umfassen die beiden Chargen den Behörden zufolge mehr als 1,3 Millionen Impfdosen. Etwa 150.000 davon seien bereits verabreicht worden, sagte die Leiterin der Hongkonger Gesundheitsbehörde, Constance Chan, in einer Pressekonferenz. Auch diese Impfstoffe seien trotz der Schäden an der Verpackung sicher. Es handle sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Chan sagte, in mehr als 40 Fällen hätten Mediziner Lecks und Risse in den Fläschchen mit dem Impfstoff festgestellt. Diese seien nicht verwendet, sondern entsorgt worden. Fosun habe eine sofortige Untersuchung der gesamten Logistikkette zugesagt und wolle sich auch an den Hersteller in Deutschland wenden, damit dieser seine Anlage untersuche. Außerdem solle Biontech prüfen, ob die zurückgehaltenen Impfstoffe doch noch verwendet werden können. Andernfalls müsse so schnell wie möglich Ersatz geliefert werden.

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    Biontech teilte mit, das Unternehmen habe eine Untersuchung eingeleitet, um zur Ursache des Verpackungsproblems vorzudringen. Die Untersuchung werde die gesamte Lieferkette in den Blick nehmen - vom Befüllen der Fläschchen bis hin zu deren Nutzung in Impfzentren. Die Sicherheit der Impfstoffe und Patienten sei von äußerster Wichtigkeit. Gegenwärtig gebe es keinen Grund, von einer Gefährdung auszugehen. Dosen der betroffenen Charge seien nur an Hongkong und Macao gegangen.

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    • ap
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