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Daimler-Absatz bricht ein - BMW steigert Marktanteil PKW-Neuzulassungen in Europa erneut rückläufig

In Europa sind im Februar erneut weniger PKW zugelassen worden als vor Jahresfrist.

HB BRÜSSEL. Wie die Europäische Vereinigung der Automobilhersteller ACEA am Mittwoch in Brüssel mitteilte, ging die Zahl der zugelassenen Autos in 23 EU-Ländern und den EFTA-Ländern Schweiz, Norwegen und Island, um 4,1 Prozent auf 1,05 Millionen zurück. In den 15 Ländern der EU in ihrer alten Form und den drei EFTA-Ländern wurden 3,1 Prozent weniger Autos als im Februar 2004 verkauft. Bereits im Januar waren die Zulassungszahlen rückläufig. Von den 25 Ländern der erweiterten EU legen laut ACEA Malta und Zypern keine Zahlen vor.

In Deutschland wurden ebenfalls weniger Pkw neu zugelassen, der Rückgang lag mit 2,3 Prozent aber unter dem Durchschnitt. Den größten Rückgang verzeichnete Polen mit einem Minus von 43,2 Prozent, während Lettland (plus 53,3 Prozent) und Island (plus 47 Prozent) die größten Steigerungsraten aufwiesen. Bei den Herstellern erhöhte die Volkswagen-Gruppe ihren Marktanteil in Gesamteuropa auf 18,2 (Vorjahr: 18,0) Prozent, allerdings ging ihr Absatz um 3,5 Prozent zurück. Einen Marktanteilsrückgang um einen Prozentpunkt auf 10,2 Prozent verzeichnete Renault, während die defizitäre europäische Tochter des US-Autobauers General Motors mit dem deutschen Autohersteller Opel ihren Marktanteil deutlich auf 10,5 (9,8) Prozent steigerte und dabei 2,9 Prozent mehr Autos absetzte.

Unter den Luxusmarken ergab sich für Daimler-Chrysler ein überdurchschnittliches Zulassungsminus von 9,6 Prozent, der Marktanteil des schwäbischen-amerikanischen Herstellers sank auf 5,2 (5,6) Prozent, während die bayerische Konkurrenz BMW mit einem Absatzplus von 23,9 Prozent und einem auf 4,7 (3,7) Prozent erhöhten Marktanteil reüssierte.

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