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In den USA sieht Daimler-Chef Dieter Zetsche Zukunftschancen. Am europäischen Automarkt gebe es hingegen 2013 einen Stau. Trotzdem blickt er mit Vorfreude auf das kommende Geschäftsjahr - und bestreitet Entlassungspläne.

Kommentare

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  • Dr. Z betet alles gesund wie immer - aber das reicht scheinbar - Ist es nicht so: Massig Ladenhüter, unschlüssige Modellpalette, verwässertes unklares und hässliches Desing, verzweifelte Händler, beschädigtes Image, zunehmender Verlust an Marktanteilen in Deutschland und China, USA katastrophale Crashtestergebnisse und Imageschaden, ständige Qualitätsprobleme, Formel 1 miserabel, Smart ist Milliardengrab ohne jegliche Vision, viele Autos auf Halte, ältesten Kundschaft die von Jahr zu Jahr weniger wird.... das sind Tatsachen; Audi und BMW profitieren sehr von der schwäche von DB - aber wenn es reicht eine nicht messbare Vision von sich zu geben für das Jahr 2020 und sich nicht an den Tatsachen messen zu lassen kann man nicht helfen; meiner Meinung nach wird unter Dr. Z Mercedes das Opel der deutschen Premiumhersteller - schade

  • Daimler ist "oben". "oben" verkauft sich prima und hat Premiumattribute. Wie etliche deutsche Automarken, die zudem auf eine Geschichte zurückgreifen können.
    Ausruhen dürfen sich Premiummarken nicht - auch das lehrt die Geschichte etlicher Konsumprodukte. Premiummarken haben ein größeres Zeitfenster zum Überleben - gerade in Krisenzeiten. Auch ist die Rendite je Fahrzeug höher. Der Kunde zahlt hier mehr für Emotionswerte. Eklusivität gehört dazu.

    Hier zu bleiben und das Niveau zu halten, ist daher schon eine große Leistung.

    Angreifer werden aggresiver und holen auf der Zeitschiene auf. Dort wo keine Historie der Marke ist, wird auf der Sachebene und Haptik aufgeholt und natürlich alles zu niedrigeren Preisen angeboten. Würde Daimler Fehler machen, sind heute und in Zukunft die Angreifer viel schneller da.

    "Unten" und "in der Mitte" weht dagegen ein härterer und schnellerer Wind. Hier kommen und gehen Marken. Bei allem heutigen Wettbewerb darf nicht vergessen werden, dass die harten Wttbewerbsepochen schon immer in Schüben die Autoindustrie begleitet haben. NUR sind heute die Dimensionen und Lokalitäten viel größer. Früher waren die Marken stark lokal, das Geschäft jung und ein wildes Ausprobieren. Heute wurde aus einem Landesstrich fast ein globales Dorf. Heute spielt es sich bereits zwischen großen Marken ab, früher war es etwas viel kleiner. Heftig war es aber auch. Aus der extremen Vielzahl der Marken der 30-Jahre des 20ten Jahrhunderts schafften es nur wenige Marken sich zu behaupten. Heute haben wir viele globale Marken, die nun mehr und mehr global miteinander ringen und sich um lokale Absatzmärkt balgen. Unten und in der Mitte ... tobt der Sturm.

  • Eine sehr gute Analyse und sehr sachlicher Kommentar.

    Was Sie schreiben trifft auch auf andere Unternehmen zu, in denen die Vorstände aber leider die völlig falschen Entscheidungen treffen. Genannt sei hier die Lufthansa, wo Herr Franz mit Billig-Fluglinien schlägt und ständig Service abbaut, anstatt sich mit Premium-Airlines wie z.B. Singapore Airlines zu messen. Folge: anstelle (unrentable) Billigflieger-Kunden zu gewinnen, laufen die treuen und rentablen Viel- und Businessclass-Flieger davon.

    Aber einige Vorstände werden es erst begreifen, wenn Sie weiterziehen. Franz sollte zu Opel gehen und dort sanieren ... lach!

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