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Daimler-Chef Zetsches Gehalt ist 2018 um 2,7 Millionen Euro gesunken

Der Gewinneinbruch des Autobauers macht sich auch beim Gehalt des Daimler-Chefs bemerkbar. Auch der Gesamtvorstand verdiente im vergangenen Jahr weniger als 2017.
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Der Daimler-Vorstandsvorsitzende hatte 2015 fast zehn Millionen Euro verdient. 2018 waren es 5,9 Millionen Euro. Quelle: dpa
Dieter Zetsche

Der Daimler-Vorstandsvorsitzende hatte 2015 fast zehn Millionen Euro verdient. 2018 waren es 5,9 Millionen Euro.

(Foto: dpa)

StuttgartDer Gewinneinbruch beim Autobauer Daimler schlägt sich im Verdienst des scheidenden Konzernchefs Dieter Zetsche nieder. Er erhielt für das Jahr 2018 gut 5,9 Millionen Euro nach 8,6 Millionen Euro im Jahr zuvor, wie aus dem am Freitag in Stuttgart veröffentlichten Geschäftsbericht des Dax-Konzerns hervorgeht.

2016 hatte Zetsche 7,6 Millionen Euro verdient, im Jahr davor 9,7 Millionen. Der gesamte Vorstand erhielt im vergangenen Jahr Bezüge in Höhe von 23,2 Millionen Euro. 2017 waren es 33,3 Millionen Euro.

Zetsche, der im Mai nach 13 Jahren an der Spitze des Daimler-Vorstands bei der Hauptversammlung in Berlin ausscheidet, hatte bei der Bilanzpressekonferenz einen drastischen Gewinneinbruch bekanntgegeben.

2018 ging das Ergebnis des Autobauers unterm Strich um 29 Prozent auf 7,25 Milliarden Euro zurück. Hintergrund war ein schwaches Autogeschäft. Die Profitabilität der wichtigen Pkw-Sparte hatte im vergangenen Jahr auch unter dem Handelsstreit zwischen den USA und China sowie Auslieferungsstopps bei einzelnen Dieselmodellen gelitten.

Im Mai steigt Zetsche bei Daimler aus. Der schon länger geplanten Wahl Zetsches zum neuen Aufsichtsratschef des Reisekonzerns TUI steht bald nichts mehr im Wege. Mit dem Abtritt als Vorstandsvorsitzender des Autokonzerns sei die von vielen britischen Aktionären beanstandete Ämterhäufung überwunden, erklärte TUI-Aufsichtsratschef Klaus Mangold am Dienstag auf der Hauptversammlung in Hannover.

Er gehe deshalb davon aus, dass dieses Aktionärstreffen das letzte sei, das er als Aufsichtsratsvorsitzender leite. Zetsche sollte ursprünglich schon im Oktober 2018 den Vorsitz des TUI-Aufsichtsrates übernehmen. Aktionäre hatten dies abgelehnt mit dem Argument, er könne nicht gleichzeitig die beiden Ämter ausüben.

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  • dpa
  • rtr
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  • Hoffentlich kann Deutschland noch r u h i g schlafen.