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Daimler-Chrysler legt Optimierungsprogramm für Nutzfahrzeugsparte auf

Der weltgrößte Nutzfahrzeughersteller Daimler-Chrysler hat ein Optimierungsprogramm beschlossen. Das Projekt "Global Excellence" solle die Effizienz verbessern und Skaleneffekte in der wichtigen Sparte besser ausnutzen, teilte der Autokonzern am Freitag in Stuttgart mit.

dpa-afx STUTTGART. Der weltgrößte Nutzfahrzeughersteller Daimler-Chrysler hat ein Optimierungsprogramm beschlossen. Das Projekt "Global Excellence" solle die Effizienz verbessern und Skaleneffekte in der wichtigen Sparte besser ausnutzen, teilte der Autokonzern am Freitag in Stuttgart mit. "Global Excellence" umfasse im Detail vier Initiativen: Die Optimierung des Geschäftsmodells, das Erzielen von Skalen- und Synergieeffekten, weiteres Wachstum in den weltweiten Nutzfahrzeugmärkten sowie zukünftige Produktgenerationen, hieß es.

Insgesamt sollen die Maßnahmen dazu führen, dass die Nutzfahrzeugsparte künftig ihre Abhängigkeit von den branchentypisch starken Schwankungen weniger betroffen ist.

"Unser Ziel ist es, in Zukunft dauerhafte Profitabilität bei jeder Marktlage sicherzustellen und den Leitsatz 'Marge statt Menge' weiterhin konsequent umzusetzen. Deshalb liegt einer unserer kurz- und mittelfristigen Schwerpunkte in der Initiative 'Optimierung des Geschäftsmodells'", sagte Nutzfahrzeug-Chef Andreas Renschler.

Die Sparte hatte 2004 einen Rekordabsatz erzielt und weltweit mehr als 712 000 LKW, Transporter und Busse abgesetzt. Dies war ein Plus von 42 Prozent. Im ersten Quartal 2005 stieg der Absatz um 43 Prozent auf 179 500 Fahrzeuge, der operative Gewinn schoss von 268 auf 714 Mill. Euro in die Höhe.

Im Fokus der zweiten Initiative "Operational Excellence" stehe die konsequente Senkung von Material- und Fixkosten sowie die Optimierung der weltweiten Prozesse und eine weitere Flexibilisierung in den Produktionswerken. Als weltgrößter Marktführer mit rund 115 000 Mitarbeitern an 60 Standorten will Daimler-Chrysler verstärkt Skalen- und Synergieeffekte heben. Dafür sollen die einzelnen Geschäftsbereiche noch stärker verzahnt und Komponenten noch stärker gemeinsam genutzt werden (Gleichteilestrategie).

Neben der gemeinsamen Motorenfamilie für zukünftige schwere LKW-Generationen ("Heavy-Duty Engine Platform") sollen auch eine gemeinsame Elektrik-/Elektronik-Architektur und einheitliche Achs-Komponenten eingesetzt werden.

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