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Daimler-Großaktionär Li Shufu „Vom chinesischen Staat kommt kein Cent“

Geely-Chef Li Shufu bestreitet, dass sein milliardenschwerer Einstieg bei Daimler vom chinesischen Staat unterstützt wurde.
Update: 04.03.2018 - 06:05 Uhr Kommentieren
Daimler-Aktionär hat „keinen Cent“ Li Shufu vom Staat erhalten Quelle: Reuters
Li Shufu

„Derzeit haben wir keinerlei Pläne für weitere Zukäufe.“

(Foto: Reuters)

BerlinDer neue chinesische Daimler-Großaktionär Li Shufu hat eigenen Angaben zufolge keine finanzielle Staatshilfe für seinen Einstieg beim deutschen Autobauer erhalten. „Vom chinesischen Staat kommt kein Cent - das kann ich Ihnen versichern“, sagte der Gründer des Geely-Konzerns der „Bild am Sonntag“. „Ein Teil kommt direkt aus meinem Geldbeutel, ein anderer wurde über ausländische Banken finanziert.“

Die chinesische Regierung habe er vor dem Kauf auch nicht über den geplanten Einstieg informiert. „Wir haben die chinesische Regierung noch nie vorab für eine Investition um Erlaubnis gefragt. Auch nicht bei unserer Daimler-Beteiligung.“

Weitere Auto-Aktien will Li aktuell nicht kaufen. „Derzeit haben wir keinerlei Pläne für weitere Zukäufe“, sagte er und fügte hinzu: „Wir konzentrieren uns in nächster Zeit auf die Entwicklung der bestehenden Beteiligungen.“

Vor rund einer Woche war bekanntgeworden, dass der Haupteigner des chinesischen Autokonzerns Geely überraschend mit knapp zehn Prozent bei Daimler eingestiegen ist. Dafür hatte er fast 7,5 Milliarden Euro springen lassen.

Was aussah wie ein plötzlicher Schritt, hatte der 54-jährige Milliardär über Monate hinweg hinter den Kulissen mit Banken vorbereitet, wie mehrere mit der Sache vertraute Personen berichten und Dokumente belegen.

Nichts deutet bisher darauf hin, dass Geely gegen geltendes Recht verstoßen hätte. Aus der Politik wurden dennoch Forderungen nach schärferen Meldepflichten bei Firmenkäufen laut.

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  • rtr
  • dpa
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