Daimler-Hauptversammlung Polizei muss wegen Streit um Würstchen anrücken

12.500 Würstchen hat Daimler bei der Hauptversammlung für 5.500 Aktionäre aufgetischt. Weil einer von ihnen mehrfach Würstchen zum Mitnehmen einpackte, kam es zum Streit. Auch die Polizei musste anrücken.

Zetsche: „Neue Bestwerte bei Absatz, Umsatz und Ergebnis“

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BerlinDer Streit zweier Aktionäre um Würstchen am Buffet hat bei der Hauptversammlung des Autobauers Daimler einen kleinen Polizeieinsatz ausgelöst. „Wir haben die Polizei gerufen, um zu schlichten“, sagte Aufsichtsratschef Manfred Bischoff während der Beantwortung von Aktionärs-Fragen.

Es habe sich um „Saitenwürschtle“ gehandelt, fügte Bischoff mit einem Augenzwinkern hinzu. Daimler hatte am Mittwoch für die rund 5500 anwesenden Aktionäre in Berlin einer Sprecherin zufolge 12.500 Würstchen aufgetischt.

Bockwürste, Schnaps und Tangas
Die Naturaldividende
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Beim Durchblättern einer Ausgabe des Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ sind wir kürzlich auf eine amüsante Auflistung gestoßen, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten. Die Redakteure haben sich die mühsame Aufgabe gemacht und recherchiert, was den Aktionären auf den Hauptversammlungen von Dax-Schwergewichten wie Metro, Henkel und Co. so am Buffet serviert wird – unter Anlegern besser bekannt als „die Naturaldividende“.

Henkel
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Eröffnen wir das Buffet mit dem Düsseldorfer Klebstoffgiganten Henkel, der am 13. April 2015 zu seiner auch essenstechnisch „ordentlichen“ Hauptversammlung geladen hatte. Auf die 1.500 Teilnehmer, die sich im Düsseldorfer Messe-Congress-Centrum eingefunden hatten, warteten neben 2000 Portionen Obstsalat auch rund 800 Liter Kartoffelsuppe.

Thyssen Krupp
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Im Januar 2015 hatte der Industriekonzern Thyssen Krupp seine Aktionäre zur Hauptversammlung nach Bochum eingeladen. Rund 1.800 Teilnehmer durften sich über 5.000 Bockwürste und 4.000 Croissants am Buffet freuen.

Metro
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Über 1.100 Portionen Poulardenbrust, Tafelspitz mit Meerrettichsauce und Tortellini mit Ricotta-Spinatfüllung konnten sich die Aktionäre des Düsseldorfer Handelskonzerns Metro im vergangenen Jahr freuen. Not amused waren die Herrschaften wohl beim Thema Frauenquote. Metro gelobt aber Besserung: bis 2017 soll eine Frau in den Vorstand einziehen, der bislang von vier Männern geführt wird.

Tui
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Karges Buffet: 400 halbe Körnerbrötchen belegt mit Salami und Gurke hielt der Reisekonzern Tui für seine Aktionäre 2015 bereit. Nach Hannover eingeladen wurden rund 1.750 Teilnehmer.

Daimler
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Vor einem Jahr hatte der Autokonzern Daimler nicht nur die höchste Dividende in der Geschichte der AG beschlossen, sondern seine 5.000 Aktionäre auf der Hauptversammlung auch mit 4.500 Maultauschen und 7.000 Portionen Kartoffelsalat beglückt. In diesem Jahr musste die Polizei anrücken. 12.500 Würstchen hatte Daimler diesmal bei der Hauptversammlung für 5.500 Aktionäre aufgetischt. Weil einer von ihnen mehrfach Würstchen zum Mitnehmen einpackte, kam es zum Streit.

Infineon
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Nicht die Wurst, aber gut 2.000 Laugenbrezen gab es 2015 auf der Infineon-Hauptversammlung, zu der der Konzern 3.100 Teilnehmer nach München eingeladen hatte. Dazu gereicht wurde Schweinegulasch und veganes Gemüsecurry.

Ein Aktionär habe mehrfach Würstchen vom Buffet zum Mitnehmen eingepackt, sagte die Sprecherin. Eine andere Anteilseignerin habe ihn darauf angesprochen – dies habe zu einem verbalen Schlagabtausch geführt. Um die Lage zu entspannen, habe man die Polizei gerufen. Die Aktionärin habe eine Anzeige wegen Beleidigung erstattet.

Aufsichtsratschef Bischoff dachte nun laut über Konsequenzen nach: „Entweder wir brauchen mehr Würstchen oder wir schaffen die Würstchen ganz ab.“

AMG? OMG!
Dieser Mercedes ist ein Aufsehen-Erreger
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Die meisten silberfarbenen Mercedes, die wir auf der Straße sehen, sind langweilig. Wir übersehen sie, statt hinzugucken. Dieser Testwagen ändert das radikal. Der Mercedes AMG GT-S folgt einem besonders erfolgreichen Design-Rezept: Lange Schnauze, breit, flach, knapp geschnittene Fahrerkabine weit hinten. Und wer ihn nicht sofort sieht, der hört ihn. Dafür sorgt ein V8-Biturbo mit satt brabbelnden bis böse aufbrüllenden Sound.

Er duckt sich flach auf den Boden, wie zum Sprung bereit
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Unter der langen Motorhaube liegt der knapp vier Liter Hubraum große V8, der bis zu 510 PS an die Hinterräder schickt. Erst bei 7.200 Touren beginnt der rote Bereich des Drehzahlmessers. Und die 650 Newtonmeter maximales Drehmoment schieben schon ab 1.500 Umdrehungen mächtig an. In 3,8 Sekunden beschleunigt der AMG GT-S aus dem Stand auf Tempo 100, Schluss ist erst bei 310 km/h.

Doch Mercedes bringt den Porsche-911-Herausforderer nicht nur mit Leistungsdaten in Stellung, auch mit dem Preis: Bei 134.000 Euro beginnt der Spaß.

Ein schöner Rücken!
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Die Heckansicht gefällt Außenstehenden am besten. Und wir glauben nicht, dass das ein Zufall ist, denn die meisten Autofahrer werden ihn wohl auch aus dieser Perspektive zu sehen bekommen. Denkt man sich den Stern und die drei Buchstaben AMG mal weg, so sind bei Laien Verwechslungen mit Jaguar F-Type-Coupé und Porsche 911 nicht ausgeschlossen. Aber natürlich unbeabsichtigt.

Platz für zwei. Und kleines Gepäck.
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Man steigt hinunter in diesen Wagen, macht einen Diener unter dem niedrigen Dachholm. Die Wangen der gut geformten Sportsitze sind individuell verstellbar, sie halten zwei Personen in sicherer Umklammerung. Das ist aber auch nach langer Fahrt noch angenehm, weil eher intim als zu eng.

Der leuchtet von innen
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Das lippenstiftrote und schwarze Leder wirkt sexy in Kombination mit Ziernähten, Chromzierrat und einigen Klavierlackoberflächen. Die Kopffreiheit ist so gut, dass der Pilot ohne Probleme einen Helm tragen kann.

Gut erreichbar
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Nicht alles, was der Sportfahrer braucht, ist übers Lenkrad zu erreichen. Für manche Funktionen muss man die Hand vom Steuer nehmen. Etwa um die Start-Stopp-Automatik zu deaktivieren, weil man permanent dem Motorgeräusch andächtig lauschen möchte. Oder weil man die manuelle Schaltung über die Lenkrad-Paddles bevorzugt. Und wenn die Auspuffklappen von sehr laut auf brüllend laut gestellt werden.

PS-Fans, bitte mal hinhören!
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Die auffälligen Flügeltüren seines großen Bruders AMG SLS, der 2010 auf den Markt kam, hat er nicht. Dennoch zieht dieser Mercedes mindestens so viele Blicke auf sich wie ein beliebiger Ferrari. Bestnoten also für die Optik. Das bestätigen uns auch Passanten, die spontan zum tollen Auto gratulieren, die hochgereckten Daumen anderer (AMG-)Mercedes-Fahrer.

Der stets satte und bisweilen (zu) aggressive Auspuffsound spricht vor allem Jugendliche an, die uns liebevoll motivieren: „Drück drauf, Alter!“

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  • dpa
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