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Daimler Mercedes kämpft mit Produktionsproblemen in Mexiko

Die Produktion der neuen A-Klasse-Limousine in Mexiko verläuft schlechter als geplant. Tausende Wagen müssen wegen Qualitätsmängeln nachgebessert werden.
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Kompaktwagen wie die A-Klasse haben Daimler in den vergangenen Jahren zu Wachstum verholfen. Quelle: Bloomberg
Mercedes A-Klasse

Kompaktwagen wie die A-Klasse haben Daimler in den vergangenen Jahren zu Wachstum verholfen.

(Foto: Bloomberg)

StuttgartJedes vierte Fahrzeug, das Mercedes-Benz weltweit verkauft, ist ein Kompaktwagen. Das Segment mit Modellen wie der A-Klasse, dem CLA oder der B-Klasse hat in den vergangenen Jahren zu dem enormen Wachstum der Daimler-Kernmarke erheblich beigetragen.

In den nächsten Wochen wird mit der A-Klasse Limousine ein weiterer Kompaktwagen zu den Händlern rollen. Daimler kämpft bei dem neuen Auto nach Handelsblatt-Informationen allerdings mit Produktionsproblemen.

Der Hochlauf der Produktion der A-Klasse Limousine im Werk in Mexiko verläuft schlechter als geplant, heißt es in Konzernkreisen. Wegen Qualitätsmängeln müssten mehr Fahrzeuge als üblich nachgebessert werden. Auf das Gesamtjahr 2019 hochgerechnet, dürften daher bis zu zwanzig Prozent weniger A-Klasse Limousinen am Standort in Aguascalientes vom Band rollen als avisiert, verlautet es in Konzernkreisen.

Das Problem: Am Standort in Aguascalientes arbeite man mit neuen Lieferanten zusammen, die teils erst noch qualifiziert werden müssten, heißt es in Konzernkreisen. Dadurch seien mehr Nachbesserungen an den Fahrzeugen notwendig als üblich.

Das Unternehmen wolle aber nur „einwandfreie“ Autos an seine Händler und Kunden übergeben. An diesem Grundsatz werde nicht gerüttelt. Ein Daimler-Sprecher sagte auf Handelsblatt-Anfrage am Montag, es handle sich um einen „völlig normalen Produktionshochlauf“.

Bei der Vorlage der vorläufigen Bilanz für das Geschäftsjahr 2018 am Mittwoch erklärte Daimler freilich schriftlich, dass sich „durch den Anlauf des GLE und den Hochlauf unseres Werks in Mexiko ein schwieriges erstes Quartal“ im Pkw-Bereich abzeichne.

Konzernchef Dieter Zetsche betonte, dass die Hochlaufkurve von neuen Modellen immer an Qualitätsmerkmalen festgemacht werde. Wenn diese „noch nicht in vollem Umfang erreicht sind“, habe das „natürlich“ einen Einfluss auf die Stückzahl, die das Unternehmen absetzen könne, so Zetsche.

Ursprünglich wollte Daimler in Mexiko in diesem Jahr mehr als 70.000 Einheiten des Kompaktwagens produzieren. Das scheint nun illusorisch. Die Mercedes A-Klasse Limousine ist das erste Modell der Marke mit dem Stern, das in Aguascalientes produziert wird.

Das mexikanische Werk ist ein Produktions-Joint-Venture, das je zur Hälfte von Daimler und Renault-Nissan getragen wird. Im Herbst 2015 beschlossen die Autohersteller den Bau des Gemeinschaftswerks und investierten insgesamt eine Milliarde Dollar.

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