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Daimler schließt Ausstieg nicht mehr aus Mitsubishi im Elchtest

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Für Ulrich Walker, der Entwicklung und Produktion der Autos im Mitsubishi-Board verantwortet, „sind deutliche Einsparkosten drin“. In seinem Büro im 17. Stock der Konzernzentrale erläutert er in weichem süddeutschem Tonfall, der an seine Herkunft in Stuttgart erinnert, wie sich die Zusammenarbeit rentieren soll. Ohne die Zusammenarbeit mit Smart hätte es Mitsubishis Colt und das Motorenwerk in Kölleda gar nicht gegeben, ist Walker überzeugt. „Wenn ich mir das Volumen anschaue, glaube ich nicht, dass Mitsubishi aus eigener Kraft dort hätte investieren können.“

Unternehmen wie Honda, Japans zweitgrößter Autobauer, führen an, dass Verzögerungen typisch für gemeinsame Plattformprojekte seien und ziehen die Unabhängigkeit vor. Doch Mitsubishi setze voll auf die gemeinsame Fertigung, sagt Walker. 2005 soll jedes zweite Modell auf gemeinsamer Plattformbasis stehen. Zur gleichen Zeit soll in den USA ein Mitsubishi-Pick-up auf Chrysler-Basis entstehen und der gemeinsam mit Hyundai und Chrysler entwickelte „Weltmotor“ starten.

2005 – das klingt für viele auf den Fluren der Mitsubishi-Konzernzentrale wie eine Verheißung. Denn schon Eckrodt hatte immer wieder dieses Datum genannt. Ab dann sollen die neuen Modelle anrollen. „Durchhalten“, heißt deshalb die Devise. Doch ob die neuen Autos so gut sind, dass sie ein neues Bild des Unternehmens zeichnen werden, bleibt die Frage.

Zweifler gibt es derzeit viele. Das wahrscheinlichste Szenario für Mitsubishi? Autospezialist Tatsuo Yoshida von der Deutschen Bank antwortet fast wie aus der Pistole geschossen: „Der langsame Tod.“

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