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Daimler-Sportwagenmarke AMG will Absatz bis 2017 verdoppeln

Die Daimler-Sportwagen-Tochter AMG will bis Ende 2017 ihren Absatz verdoppeln. Im vergangenen Jahr lag dieser bei 32.000 Fahrzeugen. Bereits in diesem Jahr sollen deutlich mehr Modelle verkauft werden.
27.11.2014 - 13:20 Uhr Kommentieren
Rückansicht des Mercedes AMG GT S: AMG-Modelle sind vor allem in China und den USA gefragt. Quelle: Reuters

Rückansicht des Mercedes AMG GT S: AMG-Modelle sind vor allem in China und den USA gefragt.

(Foto: Reuters)

Affalterbach Angestachelt von hoher Nachfrage in China und den USA hat sich die Daimler-Sportwagen-Tochter AMG ein kräftiges Absatzwachstum vorgenommen. Bis Ende 2017 solle der Absatz gegenüber 2013, als Mercedes-Benz von seiner PS-starken Produktlinie 32.000 Fahrzeuge verkaufte, verdoppelt werden, sagte AMG-Chef Tobias Moers am Donnerstag in Affalterbach bei Stuttgart. Sehr dynamisches Wachstum sei in China zu erwarten, aber auch in anderen aufstrebenden Ländern wie Indien und Brasilien.

In diesem Jahr sollen mehr als 40.000 AMG-Modelle verkauft werden, ein Plus von rund 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Am gesamten Absatz von Mercedes-Benz Cars, der voraussichtlich über 1,6 Millionen Stück liegen wird, hat die auf Sportwagen und sportliche Versionen der Mercedes-Modelle spezialisierte Tochter nur einen kleinen Anteil.

AMG profitiert von der Modelloffensive der Schwaben, die bis 2020 noch mindestens elf völlig neue Autos ohne Vorgänger auf den Markt bringen wollen. Neun von ihnen werde es auch als AMG-Variante geben, darunter auch Fahrzeuge mit emissionsärmeren Hybrid-Motoren, sagte Moers. Zwei neue Sportmodelle sollen auf der Messe in Detroit vorgestellt werden.

Daimler ist gerade dabei, seine Modellpalette zu erneuern und baut vor allem das Segment der Kompaktwagen aus. Die neue A-Klasse läuft Moers zufolge auch als AMG sehr gut. Mit den Einstiegsmodellen könne Mercedes eine jüngere Kundschaft erreichen.

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