Dank China Daimler strotzt vor Optimismus beim Lkw-Geschäft

Allzu optimistisch war Daimler lange Zeit nicht im Hinblick auf sein Geschäft mit Nutzfahrzeugen. Der nun ist der weltweit größte Hersteller deutlich positiver gestimmt und rechnet mit einer weiteren Erholung der Nachfrage.
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Daimler-Truck-Chef Andreas Renschler ist optimistisch. Quelle: ap

Daimler-Truck-Chef Andreas Renschler ist optimistisch.

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HB HAMBURG. Prognosen sehen die weltweiten Lkw-Märkte im Zeitraum von 2010 bis 2013 um acht Prozent auf 2,6 Millionen Einheiten wachsen, wie Daimler-Truck-Chef Andreas Renschler am Dienstag auf einem Investorentag im größten Lkw-Werk des Konzerns in Wörth berichtete.

Daimler wolle den Absatz seiner Nutzfahrzeugsparte im selben Zeitraum um mehr als 40 Prozent auf über 500 000 Stück erhöhen. Die Umsatzrendite werde im Schnitt der nächsten Jahre bei acht Prozent liegen. Von Juli bis September hatte die Sparte eine operative Marge von 7,8 Prozent erzielt. Überwunden sei die Krise aber noch nicht, mahnte Renschler.

Er gehe davon aus, dass die Nachfrage in den Industrieregionen der Welt erst ab 2013 wieder das Niveau der Jahre 2007 und 2008 erreichen werde. Für Europa geht Daimler für das laufende Jahr von einem Zuwachs der Lkw-Nachfrage von fünf Prozent aus. Damit dämpfte der Konzern die Erwartungen angesichts der Schuldenkrise einiger Länder etwas.

Noch zur Branchenmesse IAA im September war Daimler für Europa von einer Spanne zwischen fünf und zehn Prozent ausgegangen. Für Nordamerika prognostizierte der Konzern unverändert ein Marktwachstum zwischen zehn und 15 Prozent und für Japan eines zwischen 20 und 30 Prozent.Für Brasilien geht Daimler von einem Zuwachs um die Hälfte aus.

Angesichts verhaltener Perspektiven in angestammten Märkten richten viele Hersteller ihr Augenmerk inzwischen auf die Schwellenländer. Marktprognosen zufolge kann die Branche in Russland, Indien und China bis 2020 mit einem Wachstum der Zulassungen für Lkw von über zehn Prozent im Jahr rechnen.

Jeder zweite Lkw wird inzwischen in China verkauft. Im Reich der Mitte dominieren bislang einheimische Hersteller wie FAW oder Dongfeng. Europäische Lkw-Bauer wie Daimler oder MAN verkaufen dort bislang nur wenige Fahrzeuge und bauen derzeit mit chinesischen Partnern Gemeinschaftsunternehmen auf. Auch in Russland und Indien will Daimler demnächst Lkw montieren.

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6 Kommentare zu "Dank China: Daimler strotzt vor Optimismus beim Lkw-Geschäft"

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  • Liebe Leserschaft,

    genauso wird in der industrie in Stuttgart und anderstwo gearbeitet, innerhalb der Leiharbeit und auch anderstwo.

    Zwar werden diese Schimpfwörter im akademischen bereich so nicht benutzt, doch es drückt den Gesamtinhalt aus. Sittenwidriges Anstarren von Projektleitern etc. ..

    Natürlich wird sich dort gut geschult keiner Schimpfwörter leisten ,weil das wird umgangen, weil man so intelligent ist, das dies nicht erlaubt ist. Herabwürdigendes beleidigendes Verhalten wird unterschwellig ausgestrahlt und anderes provoziert, z.b. das Gehalt nicht richtig ausbezahlt.

    ich bin sehr erfreut, dass sich die Kommentatoren hier dazu zu offen äußern. Erst so wird verstanden wie es funktioniert. Das Menscheln in den Unternehmen. Der Ausdruck "Menscheln", möchte ich an dieser Stelle besonders hervorheben, damit jeder weiß was gemeint ist.

    Der einzigste Unterschied ist: der eine ist in Leiharbeit der ander in sicherer Position. Der höfliche und ordentliche Leiharbeiter der anständig seine Arbeit macht, wird ständig mit solchen Angriffen konfrontiert und attackiert.

    Weil die Stammbelegschaft verteidigt ihre Plätze. Und dieser ungleiche Kampf ist so gewollt.

    Damit lässt sich in Deutschland viel Geld verdienen.

  • @ Nr. 2 Reinhold:
    Mein lieber Reinhold,
    bei Mariana "0-Euro" Mayer ist der "Dachstuhl" komplett ausgebrannt! ihre abschließende Empfehlung an diese Frau ist sexistisch, machohaft, religiös anmaßend und...goldrichtig!
    Leider allerdings auch völlig sinnlos. Dieses Psychoplappermaul wird noch die nächsten 3 Jahre ihre Leidensgeschichte hier zu nahezu jedem Thema wiederholen, egal obs zur Überschrift paßt oder nicht. insofern danke für ihren Versuch, Sie sind nicht der erste, der probiert hat, "0-Euro" abzustellen.

    @morchel: Deinekomischenwortaneinanderreihungenhabeichnochniegänzlichverstanden.

    @Mariana: Fresse halten!

  • @Reinhold Frantzen ihre Arroganz entspricht meiner Vorstellung von Überheblichkeit,mit welchen menschenverachtenden Gen muss man ausgestattet sein um so zuschreiben?Mit welchen recht empfehlen sie einen Laver für Frauen darf ich ihnen einene Menschen zur Heirat empfehlen bitte nehmen sie einen Mann der das Prädikat verdient und auf seelische gewalt steht sie Armleuchter

  • Ja, von den Toten der Vergangenheit will keiner was wissen. Die Leichen werden eben weggeschafft und niemand hört was davon. ist so wie in der Landwirtschaft und der zugehörigen Schlachterei.

    Die Vernichtung von Menschen und deren Existenz spielt keine Rolle, s. Kommentar [2] sondern ist lediglich langweilig.
    Dabei ist es seit Jahrzehnten Volkssport in Deutschland, menschen nach bestimmten Merkmalen wirtschaftlich zu gruppieren und auszugrenzen.

  • @ [1] Mariana mayer

    Oooh Frau Mayer, langsam langweilt's! Zu jedem Forumthema strapazieren Sie die Leserschaft mit ihrem ach so schlimmen Geschlechter-Rollen-Schicksal! Seien sind einfach mal nur Frau, suchen Sie sich einen neuen Lover und danken Sie Gott!

  • Und hat Daimler keine Angst davor, dass die Chinesen die Trucks auseinanderbauen kopieren und selber wieder nachbauen?

    Anscheinend nicht. Der Markt für Daimler Luxusautos funktioniert gleichfalls in China.

    Hier wird Geld verdient. Richtig. Die Leiharbeiter der Vergangenheit in Deutschland stehen draussen vor der Türe in der Stuttgarter Gesamt- Unternehmenskultur. Umweltverschmutzung spielt gleichfalls keine Rolle. Wenn Daimler die Autos nicht verkauft, machen es eben andere.

    insbesondere Frauen mit Kindern und andere sind im berufsleben unerwünscht und wurden aussortiert.

    Zusammenspiel von Politik und Unternehmenskultur in Stuttgart und baden Württemberg.

    business Modelle jeder verkauft sich selbst.

    Soziale Netzwerke laufen auf business Modelle hinaus.

    Zahlreiche auftragslose iCH AG´s ohne Sozialversicherung und die Leiharbeit. Wenige Stammbelegschaften die geschützt sind. iG Metall.

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