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Dax-Konzerne für Finanzinvestoren attraktiv Deutsche Firmen locken als fette Beute

Die deutsche Unternehmenslandschaft bleibt ein attraktives Terrain für in- und ausländische Finanzinvestoren. Und über kurz oder lang dürften dabei weitere börsennotierte Firmen in das Visier von so genannten Private Equity Gesellschaften oder Hedge-Fonds geraten. Beispiele wie IWKA, Deutsche Börse oder Celanese werden keine Einzelfälle bleiben.
  • S. Hofmann (P. Köhler und D. Fockenbrock, Handelsblatt)

HB FRANKFURT/M. Verlockend ist zum einen die niedrige Bewertung zahlreicher börsennotierter Firmen. Zum anderen bergen viele Konzerne aus Sicht von Finanzexperten Ertragspotenziale, die durch eine Veränderung von Strategie und Struktur gehoben werden können.

Kleinere und mittelgroße Unternehmen werden dabei weiterhin im Vordergrund stehen. „Das Geschehen wird sich eher im M-Dax und S-Dax abspielen“, erwartet Thomas Körfgen, Leiter des Aktienfondsmanagements bei SEB Invest. Die „hysterische Kapitalismus-Diskussion“ werde letztlich keinen ausländischen Fonds davon abhalten, in Deutschland zu investieren. Private-Equity-Experten nennen in erster Linie Unternehmen wie Heidelberger Druck, IWKA, Krones, Stada, Deutz, Dürr sowie Koenig + Bauer als mögliche Übernahmeziele.

Aber auch größere Objekte wie Linde, MAN oder Tui gelten nicht mehr als unangreifbar. „Wir halten es nicht für ausgeschlossen, dass sich Finanzinvestoren auch mal an einem Dax-Unternehmen versuchen“, erklärt ein Manager einer großen Unternehmensberatung. Er verweist auf erste Deals in den USA, die sich im zweistelligen Milliardenbereich bewegen. Gemessen daran kämen schon 15 Top-Unternehmen aus Deutschland in Frage. Im Prinzip seien für Finanzinvestoren alle Firmen interessant, „die zu günstig bewertet sind“, umschreibt Körfgen das mögliche Aktionsfeld.

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