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Deal mit Evonik und Merck? Bayer erwägt Verkauf von Kunststoffsparte

In der Chemiebranche bahnt sich ein Megadeal an: Bayer prüft laut eines Berichts den Verkauf seines Kunststoffgeschäfts. Die Sparte könnte Milliarden bringen. Mit dem Geld will Bayer offenbar selbst einkaufen gehen.
Update: 28.04.2014 - 08:59 Uhr 1 Kommentar

„Ein Verkauf der Kunststoffsparte wäre verfrüht“

BangaloreDer Bayer-Konzern könnte einer Agenturmeldung zufolge sein Kunststoffgeschäft verkaufen, um sich künftig noch stärker auf Medikamente zu konzentrieren. Der größte deutsche Pharmakonzern erwäge sich von seiner Sparte Material Science zu trennen, nachdem Evonik vor einigen Monaten sein Interesse daran bekundet habe, berichtete Bloomberg am Montag unter Berufung auf eingeweihte Personen. Es sei aber noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden. Bei Bayer war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Nach Schätzungen des Analysten Fabian Wenner von Kepler Cheuvreux in Zürich könnte der Verkauf dem Dax-Konzern mehr als 7,8 Milliarden Euro einbringen. Das Geld könnte Bayer gut gebrauchen: Der Dax-Konzern will Bloomberg zufolge auch für das Geschäft mit freiverkäuflichen Medikamenten von Merck & Co. mitbieten, heißt es. Schätzungen zufolge geht es dabei um 14 Milliarden Dollar (rund zehn Milliarden Euro).

Konzernchef Marijn Dekkers hatte zudem gesagt, er sei daran interessiert, Zukäufe im Bereich Tiergesundheit zu tätigen. Damit will Dekkers die führende Position von Bayer in seinen Märkten stärken.

Das Kunststoffgeschäft Material Science ist seit einiger Zeit das Sorgenkind des Konzerns. Bayer hatte zuletzt damit zu kämpfen, dass in der Branche weltweit viele neue Produktionsanlagen gebaut wurden und daraufhin die Preise sanken. Bayer-Chef Dekkers legte deshalb im vergangenen Jahr ein Sparprogramm auf, dem auch 700 Stellen zum Opfer fallen.

Im ersten Quartal schnitten die Leverkusener besser ab als erwartet. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereinflüssen stieg um 11,6 Prozent auf 2,74 Milliarden Euro. Damit schnitt Bayer deutlich besser als von Analysten erwartet. Das Unternehmen setzte von Januar bis März 10,56 Milliarden Euro um – ein Plus von 2,8 Prozent. Der Konzerngewinn schnellte um 22,7 Prozent auf 1,42 Milliarden Euro in die Höhe.

Am Dienstag steht die Hauptversammlung des Konzerns auf der Agenda.

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1 Kommentar zu "Deal mit Evonik und Merck?: Bayer erwägt Verkauf von Kunststoffsparte"

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  • Liebe Redaktion. Etwas mehr Gründlichkeit bei der Recherche zu Veröffentlichungen und Aktivitäten der Fa.Merck KGaA wäre wünschenswert. Das altleidige Probelm mit dem gleichnamigen US Konzern Merck & Co sollte der Redaktion hinlänglich bekannt sein und zeugt nur von voreiliger Berichterstattung. Qualität sollte vor Quantität kommen, was leider beim HB immer mehr vernachlässigt wird.

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