Defizitäre Tochter Lufthansa will British Midland verkaufen

Die Unruhen in der arabischen Welt und die Katastrophe in Japan haben BMI im ersten Halbjahr 120 Millionen Euro Verlust beschert. Auch die österreichische Tochter verzeichnete ein Minus, soll aber nicht abgestoßen werden
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WienDie größte europäische Airline Lufthansa will nach Angaben aus ihrem Vorstand die Verluste einfliegende Tochter British Midland (BMI) ganz oder teilweise verkaufen. Dies sagte Lufthansa-Vorstandsmitglied Stefan Lauer nach einem Bericht der österreichischen Nachrichtenagentur APA am Montag bei einem Branchentreffen in Wien.

BMI hatte besonders infolge der Unruhen in mehreren arabischen Ländern und der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima im ersten Halbjahr 120 Millionen Euro Verlust gemacht. An der österreichischen Tochter Austrian Airlines (AUA) will Lufthansa den Angaben zufolge festhalten, obwohl auch diese im ersten Halbjahr 64 Millionen Euro Verlust einfuhr. Er habe keinerlei Zweifel, dass sich die AUA erfolgreich umstrukturieren lasse, sagte Lauer in Wien. Am 1. November soll der neue AUA-Chef Jaan Albrecht sein Amt antreten, der den Luftfahrt-Verbund Star Alliance mit aufbaute.

  • afp
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