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Dekarbonisierung EU verschärft Klimaziele: Was das für die deutsche Industrie bedeutet

Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen um 55 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken. Für viele Unternehmen bedeutet das einen Kraftakt. Ein Überblick.
11.12.2020 - 17:45 Uhr 6 Kommentare
Die EU hat sich ambitioniertere Klimaziele verordnet. Quelle: dpa
Windräder und Kohlekraftwerk

Die EU hat sich ambitioniertere Klimaziele verordnet.

(Foto: dpa)

Düsseldorf, Frankfurt, München Wenn am Samstag die Vertreter der Vereinten Nationen (UN) fünf Jahre nach der Unterzeichnung über eine Verschärfung des Pariser Klimavertrags beraten, werden die EU-Länder eine Vorreiterrolle einnehmen. Denn die geplante Anhebung der europäischen Klimaziele ist bereits beschlossene Sache.

Am Freitagmorgen gab EU-Ratschef Charles Michel bekannt, dass sich die Mitgliedstaaten darauf geeinigt haben, die CO2-Emissionen in Europa bis 2030 im Vergleich zu 1990 nicht nur um 40 Prozent, sondern um 55 Prozent abzusenken. Der Schritt war von vielen Beobachtern erwartet worden. Dennoch stellt die Verschärfung zahlreiche Firmen vor neue Herausforderungen.

Denn Industriekonzerne wie Thyssen-Krupp, aber auch Fluggesellschaften wie die Lufthansa haderten schon vor der Anhebung damit, wie sich die ambitionierten europäischen Klimaziele in der Praxis umsetzen lassen. Ein Großteil der Firmen hatte bereits entsprechende Pläne ausgearbeitet. Die müssen nun wieder angepasst werden.

Andere Unternehmen etwa aus dem Maschinenbau hoffen darauf, nun noch stärker von der Dekarbonisierung der Wirtschaft zu profitieren. Immerhin liefern sie die Technologien, die die Industrie braucht, um den CO2-Ausstoß in den Produktionsprozessen zu begrenzen.

Für Experten wie Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt und Energie, war die Entscheidung vorhersehbar. „Die Erhöhung für das Jahr 2030 hat sich seit vielen Monaten angedeutet“, sagte der Forscher dem Handelsblatt. So hatte sich das EU-Parlament bereits im Vorfeld deutlich positioniert und mit einer Reduktion um 60 Prozent sogar noch eine ambitioniertere Verschärfung vorgeschlagen.

„Vor diesem Hintergrund konnten sich die Unternehmen auf die Veränderungen gut einstellen und für sich Konsequenzen ableiten“, so Fischedick. Doch was bedeutet das neue Ziel für die einzelnen Branchen? Das verrät ein Blick in die einzelnen Sektoren.

Auto

Die Verschärfung der Klimaziele setzt die Autoindustrie unter Druck. Quelle: dpa
Golf-Produktion in Wolfsburg

Die Verschärfung der Klimaziele setzt die Autoindustrie unter Druck.

(Foto: dpa)

Die deutsche Autoindustrie ist von den neuen Klimaplänen wenig begeistert. „Aktuell entkoppelt sich Brüssel zunehmend von der Lebensrealität und dem Mobilitätsbedarf der Menschen“, sagte VDA-Chefin Hildegard Müller am Freitag. „Die Industrie bildet die Basis für den Wohlstand in unserem Land, sagte Müller. Europa brauche daher eine aktive Industriepolitik, um die Klimaziele erreichen zu können. „Die EU-Klimaziele können nur mit den Menschen und Unternehmen umgesetzt werden, nicht gegen sie.“

Die Autohersteller fürchten, dass die Vorgaben für die Neuwagenflotten noch einmal verschärft werden. Bislang lag die Vorgabe der Kohlendioxidreduktion bei 37,5 Prozent bis 2030. Nun könnte der Wert auf minus 50 Prozent steigen, das liefe auf einen Durchschnittsverbrauch von unter zwei Litern hinaus.

Möglich wird das nur, wenn Ende des Jahrzehnts die Masse der Neuwagen elektrisch fährt. Dafür hat die deutsche Autoindustrie in den vergangenen Wochen wichtige Entscheidungen getroffen: Der VW-Konzern hat seine Investitionen in die Elektromobilität erhöht und will bis 2028 mindestens 22 Millionen Elektroautos herstellen.

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BMW hat angekündigt, 2024 die Fertigung von Verbrennungsmotoren in Deutschland auslaufen zu lassen. Da die Herstellung von Elektroautos deutlich weniger Arbeitsschritte erfordert, bauen die Unternehmen massiv Jobs ab. Insgesamt stehen derzeit rund 100.000 Arbeitsplätze in der Branche auf dem Spiel.

Dank üppiger staatlicher Förderung fährt mittlerweile jedes sechste neue Auto in Deutschland elektrisch. Die Branche drängt nun vor allem auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Derzeit gibt es 21.000 öffentliche Stationen, Schätzungen zufolge müssen es bis 2030 mindestens 400.000 sein.

Stahl

Die Stahlbranche fordert bessere Rahmenbedingungen für die Transformation. Quelle: dpa
Stahlkocher von Salzgitter

Die Stahlbranche fordert bessere Rahmenbedingungen für die Transformation.

(Foto: dpa)

In den Führungsetagen von Europas Stahlherstellern steht seit Langem fest: Ab 2050 will die Branche weitgehend klimaneutral produzieren. Das Fernziel ist der Umstieg von kohlebasierten Produktionsverfahren zu solchen, die mit Wasserstoff funktionieren. Dabei haben die Unternehmen einen langen Investitionshorizont, der kurzfristige Anpassungen enorm schwierig macht.

Schon eine Reduktion um 40 Prozent bis zum Jahr 2030 bedeutete für die Stahlindustrie eine große Herausforderung. Die Unternehmen verfolgen dabei unterschiedliche Strategien: Während beispielsweise Thyssen-Krupp plant, das bei der Produktion anfallende CO2 abzufangen und in andere Produkte weiterzuverarbeiten, setzen Unternehmen wie Arcelor-Mittal oder Salzgitter mitunter auf Erdgas, um damit die Kohle übergangsweise zu ersetzen.

Die Branche drängt aber darauf, die Rahmenbedingungen für die Transformation zu verbessern. „Eine Erhöhung der Klimaziele muss mit einer Politik einhergehen, die auch konkrete Wege und Instrumente aufzeigt, wie diese erreicht werden können“, sagte der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Hans Jürgen Kerkhoff.

Da rund 30 Prozent der industriellen CO2-Emissionen auf die Stahlindustrie entfallen, könne die Branche einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung des neuen Ziels für 2030 leisten. „Dies gelingt jedoch nur, wenn geeignete politische Rahmenbedingungen die gewaltigen Investitionen in CO2-arme Technologien flankieren und die internationale Wettbewerbsfähigkeit gewahrt werden kann.“

Schon länger fordert die Branche einen Ausgleichszoll an der EU-Grenze, um den Wettbewerbsnachteil gegenüber klimaschädlichen Produzenten aus dem Ausland, die derzeit keinen Klimabeschränkungen unterliegen, auszugleichen. Doch das „Carbon Border Tax Adjustment“ gilt als handelspolitisch umstritten.

Energie

Energieproduzenten müssen den Umstieg auf erneuerbare Energien schneller vorantreiben als bislang gedacht. Quelle: dpa
Kohlekraftwerk Mehrum

Energieproduzenten müssen den Umstieg auf erneuerbare Energien schneller vorantreiben als bislang gedacht.

(Foto: dpa)

Für die Energiewirtschaft ist die Nachricht von der Verschärfung der Klimaziele nur ein weiterer Grund, die Umstellung auf erneuerbare Energien schneller voranzutreiben. Deswegen begrüße man das neue EU-Klimaziel, sagte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Freitag.

„Die Anpassung ist ambitioniert und stellt große Herausforderungen an die Energiewirtschaft“, kommentierte BDEW-Chefin Kerstin Andreae den Beschluss. Damit die Energiewende in allen Sektoren konsequent umgesetzt werden könne, müsse die Politik allerdings jetzt auch die richtigen Rahmenbedingungen setzen.

Dabei sei vor allem ein Abbau der Hemmnisse beim Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Einführung eines europaweiten CO2-Preises für den Gebäude- und Verkehrssektor notwendig. Die beiden Sektoren sind bislang von dem bereits bestehenden Emissionshandelssystem ausgenommen.

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Die Energieindustrie sieht die EU-Kommission mit in der Verantwortung. Der Ausbau regenerativer Energie müsse aus Brüssel gefördert und subventioniert werden. Ohne riesige zusätzliche Mengen kostengünstiger erneuerbarer Energie in der EU sei zum Beispiel keine Produktion von sogenanntem grünem Stahl mithilfe von Wasserstoff möglich.

Dem Bundesverband für Erneuerbare Energien (BEE) geht das nun beschlossene Ziel hingegen noch nicht weit genug. „Wir halten es für notwendig, dass in den nun anstehenden Trilog-Verhandlungen noch ein Zeichen für ambitionierten Klimaschutz gesetzt und ein Minderungsziel von mindestens 60 Prozent beschlossen wird“, sagte BEE-Chefin Simone Peter.

In Deutschland kritisiert der Zusammenschluss von Erneuerbare-Energien-Unternehmen vor allem „die aktuelle Verhinderung des Ausbaus erneuerbarer Energien im Stromsektor und einen viel zu defensiven Entwurf der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)“, so Peter. Stand jetzt würde Deutschland so noch nicht einmal die eigenen Klimaziele von 65 Prozent Erneuerbaren-Anteil bis 2030 erreichen.

Luftfahrt

Airlines müssen sich auf eine Kerosinsteuer einstellen. Quelle: dpa
Flughafen Tegel

Airlines müssen sich auf eine Kerosinsteuer einstellen.

(Foto: dpa)

Die Luftfahrtbranche haben die verschärften Klimaziele der EU bereits am Donnerstag ereilt. Noch bevor sich die EU-Mitglieder auf die neuen Vorgaben einigten, war Frans Timmermans, der Vizepräsident der EU-Kommission, mit einem Plan zur Verkehrswende vorgeprescht.

Ein darin formuliertes Ziel: Bei Reisen mit Massenverkehrsmitteln unter 500 Kilometern – also etwa Kurzstreckenflügen – soll spätestens 2030 kein CO2 mehr ausgestoßen werden. Ein Mittel, das zu erreichen, hat Timmermans gleich mitgeliefert: die Einführung einer Kerosinsteuer.

Bisher muss die Luftfahrtbranche ihren Treibstoff nicht versteuern. Das haben die Staaten weltweit vereinbart. Im Gegenzug finanziert die Luftfahrt anders als etwa der Autoverkehr die Kosten für die Infrastruktur über Gebühren selbst.

Die Klimaziele der EU finden in der Branche durchaus Zustimmung. Doch ein Alleingang der EU bei der Kerosinsteuer sei der falsche Weg, heißt es beim Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL). „Jede nicht international für den gesamten Luftverkehr eingeführte Kerosinbesteuerung hätte massive Wettbewerbsverzerrungen und Carbon Leakage zur Folge“, erklärt Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des BDL.

Bisher fühlte sich die Branche bei der absehbaren Verschärfung der EU-Klimaziele eigentlich recht sicher. Zum einen nimmt die Luftfahrt seit 2012 am Europäischen Emissionsrechtehandel (ETS) teil. Die Unternehmen bekommen einen gewissen Grundstock an Verschmutzungsrechten zugeteilt. Brauchen sie mehr, müssen sie diese kaufen.

Zum anderen hat sich die Luftfahrt eigene Ziele gesetzt. Mit dem Klimakompensationssystem Corsia will man die Schieflage durch den nur in Europa geltenden Emissionsrechtehandel beseitigen. Alle Airlines weltweit sollen künftig die gleichen Aufwendungen für die Reduzierung der Emissionen haben, um Wettbewerbsgleichheit herzustellen. Corsia sieht vor, dass die Airlines jegliches Wachstum ab 2020 auf der Emissionsseite kompensieren, sodass es klimaneutral ist.

Mittlerweile herrscht aber breiter Konsens darüber, dass Corsia und der Zertifikatehandel in der EU parallel weiterlaufen. Ob es so kommt, ist noch offen – ebenso, wie das genau geschehen soll.

Chemie

Die Chemiebranche rechnet mit steigenden Kosten. Quelle: dpa
BASF-Werk in Ludwigshafen

Die Chemiebranche rechnet mit steigenden Kosten.

(Foto: dpa)

Auch für die Chemieindustrie stellen die neuen EU-Klimaziele eine enorme Herausforderung dar. Um anteilig zu der geforderten Senkung der CO2-Emissionen beizutragen, müsste die Branche ihren Ausstoß theoretisch immerhin um fast die Hälfte senken. Zwar haben sich einzelne Spezialchemiehersteller ehrgeizige Ziele gesetzt. Die Kölner Lanxess etwa hat sich vorgenommen, ihren CO2-Ausstoß bis 2030 zu halbieren und bis 2040 komplett klimaneutral zu werden.

Für Hersteller von Basischemikalien und Kunststoffen wäre eine so starke Reduktion indessen extrem schwer zu erreichen. Denn für die Produktion dieser Produkte muss besonders viel Energie eingesetzt werden. Bei BASF lautet das Ziel bisher, bis 2030 klimaneutral zu wachsen, also ohne zusätzliche CO2-Emissionen.

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) bewertet die auf dem EU-Gipfel beschlossenen neuen Ziele daher als „sehr ambitioniert“. Die Zielverschärfung müsse zwingend durch flankierende Maßnahmen begleitet werden, damit energieintensive Produkte weiter wettbewerbsfähig in Europa hergestellt werden können, fordert der Verband.

VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup sagte: „Ob Europa seine hohen Ziele erfüllen kann, hängt stark von einer leistungsfähigen Industrie ab. Denn es sind Branchen wie die Chemie, die Lösungen für den Klimaschutz in fast allen Bereichen liefern.“ Zugleich werde die Produktion in der EU immer teurer.

„Brüssel muss sich daher gut überlegen, wie es die Zukunft der Industrie in Europa sichert“, so der Verbandschef. Die milliardenschweren Investitionen, die in der Chemie für die Entwicklung neuer, emissionsarmer Produktionsverfahren anfallen, könnten sich nur Unternehmen leisten, die wettbewerbsfähig sind.

Der VCI fordert, den heutigen Schutzmechanismus für die produzierende Industrie zu verstärken. Sinnvoll sei die Ausweitung der heutigen Instrumente im EU-Emissionshandel, also eine ausreichend hohe Zuteilung von kostenlosen CO2-Zertifikaten, als auch eine effektive Strompreiskompensation.

Maschinenbau

Der Maschinenbau hofft auf steigende Umsätze. Quelle: obs
Arbeiter von DMG Mori

Der Maschinenbau hofft auf steigende Umsätze.

(Foto: obs)

Für den deutschen Maschinenbau ist der Klimaschutz so etwas wie ein Konjunkturprogramm. Bereits im Sommer hatte der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) errechnet, dass die Anforderungen an Industrie und andere Sektoren, die CO2-Emissionen zu senken, bis 2050 zu Mehreinnahmen von bis zu zehn Billionen Euro führen können – weil viele Unternehmen in neue Anlagen investieren müssen, um das Ziel zu erreichen.

Entsprechend positiv beurteilt Karl Haeusgen, Präsident des VDMA und Aufsichtsratschef beim Münchener Maschinenbau-Zulieferer Hawe Hydraulik, den Beschluss der EU-Mitgliedstaaten: „Dass die EU beim Klimaschutz eine Vorreiterrolle einnimmt, ist wichtig und richtig, insbesondere für den Maschinen- und Anlagenbau, der darin eine große Chance sieht.“

Allerdings weist Haeusgen gleichzeitig auch auf eine notwendige Anpassung der Rahmenbedingungen hin, unter denen die Industrie die Transformation bewältigen muss. So soll nach seiner Ansicht nicht nur der Handel mit Emissionszertifikaten überprüft werden, sondern auch die Verteilung der Lasten auf die einzelnen Mitgliedstaaten. „Die Industrie benötigt Freiräume, nur ein technologieoffener Ansatz kann bis 2030 den schnellen Einsatz der nötigen Innovationen gewährleisten.“

Dabei spielt der Maschinenbau selbst als CO2-Emittent nur eine untergeordnete Rolle. Teilweise produzieren Maschinenbauer wie etwa der Bielefelder Werkzeugmaschinenhersteller DMG Mori bereits heute vollständig klimaneutral oder wollen Klimaneutralität bereits deutlich vor 2030 erreichen.

Mehr: Die EU verschärft ihr Klimaziel bis 2030. Das 13-seitige Dokument im Original.

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6 Kommentare zu "Dekarbonisierung: EU verschärft Klimaziele: Was das für die deutsche Industrie bedeutet"

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  • Wenn wir alsbald weitere 15 Millionen Arbeitslose zu verzeichnen haben,
    und andere oder gar keine neue Arbeitsplätze sichtbar sind,
    hat sich die Angelegenheit Emissionen (nicht nur CO2) erledigt.
    Einige Parteien und deren Gefolgsleute arbeiten seit mind. 20 Jahren darauf hin.
    Leider.

  • Was das für die deutsche Industrie bedeutet?
    Ganz einfach, es werden noch mehr Unternehmen (jedenfalls von denjenigen, die die vorsätzliche Vernichtung durch die Lockdwowns und Shutdwons der Politik überleben), ins Ausland abwandern.
    Wer von den deutschen Unternehmen auch nur irgendwie kann, verlagert bereits jetzt massiv ins Ausland. Jede Investition in Deutschland ist herausgeworfenes Geld. Und auch für mich als Anleger gilt: keinen einzigen Cent lege ich in Deutschland an. Ich halte ausschließlich Aktien von ausländischen Unternehmen. Selbst meine Spenden fließen nur an ausländische Organisationen.
    "Energiewende" mit Atomausstieg, Kohleausstieg, drohenden Blackouts, "Verkehrswende" mit Dieselverteufelung, eine Migrationspolitik, die die Zuwanderung in die Sozialsysteme forciert und nicht die Zuwanderung von dringend benötigten Fachkräften, Bildungsmisere, Bürokratie- und -Regulierungswahnsinn - das alles kulminiert in Deutschland und nirgendwo sonst in Europa (noch nicht einmal in Frankreich). Und das alles in mittlerweile unerträglichen 15 Jahren unter Angela Merkel - eine wahre "Meisterleistung" (nicht wahr, Herr Siebenhaar)?
    Es gilt daher einzig und alleine: rette sich, wer kann aus Deutschland!! Zurück bleiben nur die Profiteure dieser Wahnsinnspolitik, die bedauernswerten Unternehmen, die nicht verlagern können und Menschen, die ihre Heimat lieben und deshalb nicht gehen wollen (wie ich).

  • Ich denke, wir haben im Augenblick andere Probleme, nämlich bei dem unqualifizierten Handeln der Coronakrise geht es erst mal ums überleben der Wirtschaft.
    Aber, das Problem nicht noch nicht ansatzweise gelöst, gibt es schon die nächste ambitionierte Aufgabe - das umgehen mit dem Klimawandel und am liebsten alles über Strom laufen lassen, den wir - außer mit moderner Atomkraft - nicht selbst produzieren können.
    Global gesehen alles ohne wesentlichen Beitrag zur Reduktion von Schadstoffen und damit Auswirklungen auf das Weltklima. Aber - wir geben auch hierfür erst einmal viel Geld aus was wir sowieso nicht haben.

    Frau von der Leyen ist gut in Pläne machen - allein das Umsetzen ist ihr offenbar zu kleinteilig und zu anstrengend. Das war bei ihr als Familienministerin, als Verteidigungsministerin (abgelöst bevor die Freundin von Angela Merkel in die Berateraffäre verwickelt wurde) und jetzt, ohne demokratische Legitimation Chefin der EU für den ganz großen Schlag, ihrem Green-Deal.
    Natürlich wie immer - auf Kosten anderer Leute.

    Schlau daher reden und Pläne machen geht noch, aber die Bürokratie dazu zu bewegen die Wirtschaft und die Menschen dabei zu unterstützen, dass es möglich ist ohne Abzocke von EEG-Umlage und ähnlichen Belastungen, ist nicht möglich.

    Probleme aufbringen ist einfach, aber für Lösungen sorgen, was leider auch dazu gehört - kein Bock, ist zu anstrengend.
    Aber woher soll sie auch Erfahrung haben wie so was geht - ohne praktische Erfahrung und ein Studium als Medizinerin.
    Meine Oma hat schon gesagt - Schuster bleib bei deinen Leisten. Ein gutes Beispiel.

  • Das Ziel ist absolut richtig, die Schwerpunkte liegen aber kurzfristig falsch. Es bringt nichts, die Autos mit Strom zu betanken und den Stahl mit Wasserstoff herzustellen, wenn beides aus Braunkohle gewonnen wird. Am schnellsten brauchen wir jede Menge CO2-freien Strom. Wir müssen auf über 100 % Anteil daran kommen, denn wir wollen ja vieles was bisher nicht über Strom mit Energie versorgt wird auf Strom umstellen (Autos, Stahl). Hier müssen die vom Staat festgelegten Bremsen weg, die nur dazu da sind, den Staat nicht zu viel Geld zu kosten. Es ist aberwitzig, dass ich für selbst erzeugten und verbrauchten Strom Abgaben bezahlen muss. An dieser Stelle ist die Geldgier des Staates unerträglich.

  • ach das soll die heilige Ursula ruhig mal machen.
    Ach die EU selber produziert gar nichts :-)
    Ei ambitionierter Plan was wenn die Leistungserbringer es kurz machen und sagen
    NE
    was machen sie dann die Ursula, Angela, Claudia, Analena die Luisa und die Roberta?
    Selber was tun oder einfachdicke Backen?
    Das mit der Ursula von der ohne Wahl ging das eigentlich klar? ich meine hinterher nach der Wahl?
    Aber he EU und Europa sind ja auch verschiedene Dinge
    Ich bin gespannt was sie sagt die EU wenn die Ziele gerissen werden.
    warum nicht zwischenziele jedes Jahr 10% oder sollen 100% im zwehnten Jahr stattfinden.
    Danke für das kritische Nachfragen und beleuchten.
    Wo war die Frage nach der Machbarkeit? aber je Berichterstatten Mitschreiben was diktiert wird.
    ich seh da ein bescheidenes Aufwand/Nutzen Verhältnis das Handelsblatt zu abonnieren.
    Was sagen denn die Wirtschaftsexperten des Handelsblattes zu Umsetzung?
    Oder reicht es den Handelsblättern wie bei Wirecard 2030 zu berichten das sie es nicht geschafft hat,
    entgegen dem guten Glauben.

  • Wir müssen für den Klimaschutz UMRÜSTEN. Mit der Innovationen Neutrino Technologie kommt eine emissionsfreie grüne Energienutzung für das Erreichen unserer Klimaziele wie vom Universum bestellt dazu. Der einstige BundesVerkehrsminister a.D., Prof. KRAUSE veröffentlichte dazu aktuell: "Das ewige Licht - Der Beginn eines neuen Zeitalters" Weltbuch Verlag, 224 Seiten, ISBN 978-3-906212-56-2. Die günstigste und sauberste Variante der Energienutzung basiert auf Neutrino Technologie. Eine mobile und dezentrale Energienutzung über die Neutrinovoltaic kann jetzt möglich werden, denn sie wird die Photovoltaik ergänzen und ablösen, denn sie kann auch in vollkommener Dunkelheit Energie wandeln. Die Patente der Berliner Neutrino Energy Group sind bereit. Die Einführung der Neutrinovoltaik zur Gewinnung von elektrischem Strom unter dem Einfluss verschiedener elektromagnetischer Strahlung, einschließlich hochenergetischer kosmischer Neutrinos ist jetzt machbar. Die auf Neutrinovoltaik-Technologie basierenden DC-Neutrinoquellen sind sehr kompakt und wetterunabhängig, erzeugen in einem Grundmodus 24h x 365 Tage Strom und können in Gerätegehäuse oder sogar in Elektroautos eingebaut werden. Sie sind in der Lage, sowohl Geräte als auch einzelne Haushalte und Elektroautos ohne Anschluss an eine zentrale Stromversorgung mit Strom zu speisen. Mobile und dezentrale Haushaltsenergie sowie unendliche Reichweiten für die Elektromobilität werden unser Leben weltweit positiv wandeln. Produktionsstätten, Vermarktung und Wartung der Geräte werden viele neue Arbeitsplätze schaffen.

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