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Deutlicher Gewinneinbruch Probleme mit Vioxx setzen Merck & Co stark zu

Wegen des Marktrückzugs seines umsatzstarken Arthritis-Medikaments Vioxx hat der US-Pharmakonzern Merck & Co im vierten Quartal 2004 weniger verdient als noch vor Jahresfrist.

HB NEW YORK. Unter dem Strich habe Merck einen Gewinn von 1,1 Mrd. Dollar oder 50 Cent je Aktie erwirtschaftet, teilte das in Whitehouse Station im Bundesstaat New Jersey ansässige Unternehmen am Dienstag vor US-Börsenbeginn mit. Im Schlussquartal 2003 hatte Merck noch einen Gewinn von 1,4 Mrd. Dollar ausgewiesen. Der Konzern setzte im Quartal weltweit 5,7 Mrd. Dollar um nach 5,6 Mrd. Dollar vor Jahresfrist.

Merck hatte Vioxx Ende September weltweit vom Markt genommen, nachdem eine Krebsstudie gezeigt hatte, dass das Medikament das Risiko für Herz- und Schlaganfälle bei Patienten erhöht, die Vioxx länger eingenommen haben. Mittlerweile ist Merck mit einer Reihe von Haftungsklagen im Zusammenhang mit dem Medikament konfrontiert.

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