Deutsche Bahn Maßnahmen gegen Metalldiebe wirken

Die Deutsche Bahn kann einen deutlichen Rückgang bei Metalldiebstählen verzeichnen. Seit dem Kabel und andere Teile mit künstlicher DNA markiert werden, wird weniger gestohlen.
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Techniker der Deutschen Bahn verlegen nach einem Diebstahl neue Kupferkabel. Quelle: dpa

Techniker der Deutschen Bahn verlegen nach einem Diebstahl neue Kupferkabel.

(Foto: dpa)

BerlinDer Einsatz künstlicher DNA und verstärkte Kontrollen haben aus Sicht der Deutschen Bahn bereits Wirkung gegen den zunehmenden Metalldiebstahl gezeigt. „Im ersten Quartal 2012 sind die Metalldiebstähle um ein Viertel zurückgegangen“, sagte eine Bahnsprecherin am Mittwoch in Berlin. Seit Sommer 2011 werden Kabel und andere Metallteile mit sogenannter künstlicher DNA markiert. Auf diese Weise sollen Diebesgut und Täter leichter identifiziert werden können. Bislang werde die Substanz in Ost- und Norddeutschland sowie Nordrhein-Westfalen eingesetzt, wo Metalldiebe besonders oft zuschlügen.

Allein im vergangenen Jahr seien die Züge durch Buntmetalldiebstahl insgesamt 150 000 Minuten verspätet gewesen. Auch in der Nacht zum Mittwoch hatten Metalldiebe zugeschlagen. Die Bahnstrecke zwischen Hannover und Hamburg musste stundenlang gesperrt werden, weil Diebe Kabel unter anderem an Strommasten demontiert hatten. Fern- und Güterzüge mussten nach Angaben der Bahn rund acht Stunden lang umgeleitet werden.

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