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Deutsche Chemieindustrie Europageschäft kurbelt Umsatz an

Die deutsche Chemieindustrie kann sich im zweiten Quartal über einen Aufschwung freuen. Grund dafür war ein starkes Europageschäft. Für 2017 rechnet der Verband mit einem weiteren Umsatzanstieg.
07.09.2017 - 15:08 Uhr Kommentieren
Für 2017 rechnet der Verband mit einem Anstieg des Branchenumsatzes um fünf Prozent auf 194 Milliarden Euro. Quelle: dpa
Deutsche Chemieproduktion

Für 2017 rechnet der Verband mit einem Anstieg des Branchenumsatzes um fünf Prozent auf 194 Milliarden Euro.

(Foto: dpa)

Frankfurt Ein starkes Europageschäft gibt der deutschen Chemieindustrie Schwung. Im zweiten Quartal kletterte der Branchenumsatz im Vergleich zum Vorjahr um gut sieben Prozent auf 46,9 Milliarden Euro, wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Donnerstag mitteilte. Vor allem in Europa, dem wichtigsten Markt für die hiesigen Produzenten, sei die Nachfrage nach Chemikalien und Pharmaprodukten aus Deutschland hoch gewesen. Im Inland habe sich vor allem die gute Baukonjunktur positiv ausgewirkt.

„Die Chancen stehen gut, dass die deutschen Chemie- und Pharmaunternehmen auch in der zweiten Jahreshälfte gute Geschäfte machen“, sagte VCI-Präsident Kurt Bock, der auch Vorstandschef beim Chemieriesen BASF ist. In Europa helle sich die Lage weiter auf und auch in Deutschland gehe es weiter aufwärts.

Die Chemieproduktion erhöhte sich binnen Jahresfrist um 1,6 Prozent, im Vergleich zum Vorquartal sank sie allerdings wegen eines Dämpfers im Pharmageschäft um 1,5 Prozent. Die Preise zogen zum vierten Mal in Folge an und legten um 4,1 Prozent zu. Allerdings zeichne sich eine Ende des Aufwärtstrends ab, denn im Juni hätten die Erzeugerpreise etwas nachgegeben. An den Märkten würden keine steigenden Rohstoffpreise erwartet, zumal der Ölmarkt immer noch von einem Überangebot dominiert werde.

Für 2017 rechnet der Verband unverändert mit einem Anstieg des Branchenumsatzes um fünf Prozent auf 194 Milliarden Euro, nachdem er diese Prognose erst Ende Juli zum wiederholten Male angehoben hatte. Die Preise für Chemikalien und Pharmazeutika sollen weiterhin um 3,5 Prozent zulegen und die Produktion um 1,5 Prozent steigen. Der VCI hatte im Juli bereits Halbjahreszahlen für Deutschlands drittgrößten Industriezweig nach der Autobranche und dem Maschinenbau veröffentlicht.

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