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Deutscher Markt auf lange Zeit labil Hochtief will im Inland schwarze Zahlen schaffen

Hochtief rechnet laut einem Zeitungsbericht nach mehreren Verlustjahren künftig mit Gewinnen bei ihren deutschen Bauaktivitäten.

HB HAMBURG. "Unser Ergebnis wird nachhaltig positiv sein", sagte Friedel Abel, Vorstandsvorsitzender der Hochtief Constructions, der Tageszeitung "Financial Times Deutschland". Er rechne mittelfristig mit einem Ergebnis vor Steuern von 2 % bis 3 % der Bauleistung. Damit setze sich der Marktführer vom schrumpfenden deutschen Markt ab, in dem die Existenzkrise der Augsburger Walter-Gruppe das Bild präge.

Der deutsche Markt insgesamt werde sich auf absehbare Zeit nicht erholen, zitiert die "FTD" den Manager. Chancen für Großaufträge böten ausgewählte Segmente, so der Abbau von Kernkraftwerken. Nach dem Ausstiegsbeschluss der Bundesregierung müssen bis 2020 alle 20 deutschen Kernkraftwerke stillgelegt werden. "Jeder größere Kernkraftwerks-Rückbau kostet alles in allem eine mittlere dreistellige Millionensumme", sagte Abel. Hochtief verfüge über hohes Know-How in diesem Sektor. Auch der bevorstehende Abbau von 400 bis 500 Ölplattformen in der Nordsee, die wegen zu Ende gehender Vorräte nach und nach außer Betrieb gehen, verspreche hohes Bauvolumen.

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