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Dialysekonzern FMC fährt im vierten Quartal Gewinne ein

Fresenius Medical Care hat das vierte Quartal mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Der Dialysekonzern profitiert auch 2018 von der US-Steuerreform.
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FMC-Vorstandsvorsitzender Rice Powell vor der Frankfurter Wertpapierbörse. Quelle: obs
Fresenius Medical Care feiert Rekorde

FMC-Vorstandsvorsitzender Rice Powell vor der Frankfurter Wertpapierbörse.

(Foto: obs)

Bad HomburgBei Fresenius Medical Care (FMC) brummt das Geschäft mit Dienstleistungen rund um die Blutwäsche in Nordamerika. Im vergangenen Jahr konnte der zum Bad Homburger Fresenius-Konzern gehörende Dialyseanbieter seinen Umsatz kräftig steigern und erzielte dabei ein Rekordergebnis. Allerdings machten Währungseffekte dem Unternehmen vor allem zum Jahresschluss zu schaffen. Für 2018 peilt der Vorstand weitere Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis an, wie FMC am späten Montagabend nach US-Börsenschluss mitteilte.

Die Erlöse stiegen im Berichtzeitraum von Januar bis Dezember um 7 Prozent auf knapp 17,8 Milliarden Euro. Währungsbereinigt ergab sich ein Zuwachs von 9 Prozent. Zahlreiche Sondereffekte beeinflussten das Ergebnis: Positiv schlug sich eine Nachzahlung aus einem Vergütungsrechtsstreit für die Blutwäsche bei US-Veteranen nieder. Belastend wirkten sich Zusatzkosten für Patiententransporte während der Hurrikan-Saison aus.

Zudem stellte FMC wegen einer seit 2012 laufenden Vergleichsverhandlung mit der US-Börsenaufsicht und dem dortigen Justizministerium wegen fragwürdiger Geschäftsvorgänge 200 Millionen Euro im vierten Quartal zurück. Andererseits verbuchte der Konzern einen Buchgewinn aus der US-Steuerreform in Höhe von 236 Millionen Dollar. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verringerte sich deshalb um 2 Prozent auf rund 2,36 Milliarden Euro. Unter dem Strich konnte FMC seinen Gewinn zwar um 12 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro steigern, hinkte damit aber den Analystenerwartungen hinterher.

Für das Gesamtjahr 2018 erwartet FMC ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von rund acht Prozent. Das Konzernergebnis solle um 13 bis 15 Prozent steigen. Hierbei seien wiederkehrende positive Effekte aus der US-Steuerreform von 140 bis 160 Millionen Euro berücksichtigt. Das Unternehmen wolle der Hauptversammlung im Mai eine Erhöhung der Dividende um zehn Prozent auf 1,06 Euro je Aktie vorschlagen.

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  • rtr
  • dpa
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