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Die Akte Chrysler

Der Fall: Ausgangspunkt ist ein Interview, das Jürgen Schrempp der „Financial Times“ nach dem Zusammenschluss von Daimler und Chrysler gegeben hat. Schrempp sagte darin: „Die Struktur, die wir jetzt haben, mit Chrysler als einer Geschäftseinheit des Konzerns wie Mercedes-Benz PKW und Nutzfahrzeuge wollte ich immer haben. Wir mussten aus psychologischen Gründen einen kleinen Umweg machen.“

Die Klage: Der frühere Großaktionär von Chrysler, Kirk Kerkorian, wirft Schrempp seitdem Betrug vor. Der 86-Jährige bewertet den Zusammenschluss nun als verdeckte Übernahme durch die Deutschen und nicht mehr – wie Schrempp es damals verkauft hat – als „Fusion unter Gleichen“. Kerkorian fordert 1,2 Milliarden Dollar Schadensersatz, weil Daimler ihm bei einer Übernahme für seine Chrysler-Aktien einen höheren Preis hätte zahlen müssen.

Der Prozess: Seit vergangener Woche läuft das Verfahren in Delaware. Kerkorian, Schrempp und Ex-Chrysler- Chef Robert Eaton haben schon ausgesagt. Das Urteil wird im Frühjahr erwartet.

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