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Premium Diesel-Abgastests mit Tieren Das Versagen der Aufklärer

Tierversuche in der Dieselforschung waren in den Autokonzernen und in der Politik kein Geheimnis. Nun wird die Praxis öffentlich diskutiert, und die Empörung ist laut. Soll der für alle hörbare Aufschrei von der eigenen Kenntnis in Industrie und Politik ablenken?
29.01.2018 - 18:30 Uhr
Mitglieder des U-Ausschusses zum VW-Abgasskandal wussten seit eineinhalb Jahren über die Tierversuche Bescheid. Quelle: Getty Images/AP/dpa/Reuters [M]
VW, Daimler, BMW

Mitglieder des U-Ausschusses zum VW-Abgasskandal wussten seit eineinhalb Jahren über die Tierversuche Bescheid.

(Foto: Getty Images/AP/dpa/Reuters [M])

Düsseldorf, Frankfurt, Berlin Ganz außer sich ist die Frau und unheimlich sauer. Wer Kirsten Lühmann in diesen Tagen zu der Dieselforschung deutscher Fahrzeughersteller fragt, erhält von der Verkehrspolitikerin der SPD eine klare Ansage. „Amoralisches Verhalten“ wirft Lühmann Konzernen wie BMW, Daimler und Volkswagen wegen ihres Forschungsinstituts EUGT vor. Dort gaben Wissenschaftler Studien in Auftrag, bei denen Affen gezielt Dieselabgase einatmen mussten. So wollten die Forscher Argumente dafür finden, warum die Autobauer mit ihrer Dieseltechnik den richtigen Weg gingen.

„Ich war erschüttert, dass die deutschen Hersteller eine Organisation gründen, die Tier- und Menschenversuche nur zu dem Zwecke durchführt, um ihre Produkte entgegen anderen wissenschaftlichen Untersuchungen als unbedenklich darzustellen“, schnaubt nun Lühmann. Es seien obendrein noch Versuche ohne jede Aussagekraft gewesen. Die SPD-Politikerin: „Wir müssen überlegen, ob wir so etwas in Zukunft überhaupt noch zulassen.“

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