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Diesel-Skandal Verhafteter US-Manager beklagt Verrat von VW

Einem im Rahmen des Dieselbetrugs verhafteten US-Manager von Volkswagen drohen bis zu sieben Jahre Haft. Wenige Tage vor der Urteilsverkündung hat er sich nun schriftlich an seinen Richter gewandt.
03.12.2017 - 14:32 Uhr Kommentieren
VW: Verhafteter US-Manager fühlt sich von Volkswagen verraten Quelle: dpa
Volkswagen in USA

Der Konzern muss sich wegen jahrelangen Abgasbetrugs gegenüber US-Sammelklägern zu hohen Entschädigungszahlungen und teuren Rückkäufen verpflichten.

(Foto: dpa)

Frankfurt Ein in den USA vor Gericht stehender früherer Umweltmanager von Volkswagen hat in einem Brief Vorwürfe gegen den Autokonzern erhoben. „Ich muss sagen, dass ich mich von meiner eigenen Gesellschaft in dem Diesel-Skandal oder 'Dieselgate' missbraucht fühle“, heißt es in dem Reuters vorliegenden Scheiben an den zuständigen Richter in Detroit.

Als Chef der VW-Umweltabteilung EEO in den USA sei er von seinen Vorgesetzten nicht über die Existenz der später aufgedeckten Betrugssoftware in VW-Dieselmodellen informiert worden. Er sei enttäuscht gewesen, als er im Sommer 2015 erfahren habe, dass VW fast zehn Jahre lang US-Umweltvorschriften systematisch umgangen habe. Zuerst hatte die Bild-Zeitung über den Brief berichtet. Ein VW-Sprecher wollte sich am Sonntag nicht dazu äußern.

Der Manager hat bereits gestanden, Teil einer Verschwörung zur Irreführung der US-Aufsichtsbehörden und zum Verstoß gegen Umweltgesetze gewesen zu sein. Nach einer Absprache mit der Staatsanwaltschaft drohen ihm bis zu sieben Jahre Haft, das Strafmaß soll am 6. Dezember verkündet werden.

Auch Volkswagen hat sich in den USA für schuldig bekannt, Abgaswerte manipuliert und dies vor den Behörden verschleiert zu haben. Damit schufen die Wolfsburger die Voraussetzung für einen Vergleich, der den Konzern bis zu 22,6 Milliarden Euro kostet. Als Teil des Schuldeingeständnisses akzeptiert Volkswagen darin eine Geldstrafe von 4,1 Milliarden Euro.

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