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Dieselgate bei VW Bosch lieferte umstrittenen Diesel

Die Abgastechnik für die umstrittenen VW-Dieselmotoren kommt von Bosch. Der Zulieferer weist allerdings alle Verantwortung für den Skandal von sich – und verweist stattdessen auf den Autobauer.
22.09.2015 - 13:53 Uhr

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Frankfurt Mit einer speziellen Softwaren hat Volkswagen die Emissionswerte bei seinen Dieselmotoren manipuliert. Aus den Unterlagen der US-Umweltbehörde EPA geht hervor, dass der Wolfsburger Konzern selbst die Software zur Manipulation der Abgasnachbehandlung programmiert hat. Die Technologie zur Abgasnachbehandlung haben die Wolfsburger allerdings bei einem wichtigen Zulieferer eingekauft: bei Bosch.

Der weist allerdings alle Verantwortung für die Manipulationen von sich: „Wir fertigen die Komponenten nach Spezifikation von Volkswagen“, erklärte ein Sprecher von Bosch . „Die Verantwortung für Applikation und Integration der Komponenten liegt bei VW“, ergänzte er.

Im Skandal um Abgas-Manipulationen bei VW sieht der auf diesem Gebiet führende Zulieferer grundsätzlich die Autobauer in der Pflicht. Bosch liefere Komponenten an verschiedene Hersteller, erklärte ein Firmensprecher. „Die Integration ist Sache des Herstellers.“ Über Umprogrammierungen habe Bosch keine Kenntnis.

Die EPA verdächtigt VW, bei zahlreichen Diesel-Fahrzeugen die Abgasvorschriften vorsätzlich umgangen zu haben. Dabei soll eine Software dafür gesorgt haben, dass die strengen Abgasgrenzwerte zwar im Prüfstand eingehalten wurden, beim Fahren sonst aber nicht. Es geht um fast eine halbe Million Autos in den USA – und bis zu elf Millionen Fahrzeuge weltweit. Volkswagen hat Fehlverhalten eingeräumt. Dem Dax-Konzern droht nach Angaben der Behörde damit eine Strafe von bis zu 18 Milliarden Dollar.

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