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Chronik



  • Ralf Brandstätter
    Der Antritt des neuen Markenchefs von Volkswagen

    Anfang Juni hatte eine schwere Führungskrise den VW-Konzern erschüttert. Ralf Brandstätter übernimmt deshalb zum 1. Juli die Führung bei der Marke Volkswagen. „Damit bekomme ich als Vorgesetzter das volle Durchgriffsrecht im Vorstand“, beschreibt er selbst die aus seiner Sicht wichtigste Veränderung. Als COO der Marke sei er nur der „Primus inter Pares“ unter den anderen Vorstandsmitgliedern gewesen. Brandstätter wird der erste VW-Markenchef ohne laufendes Ermittlungsverfahren aus der Dieselaffäre. mehr …

  • Bastion fällt
    Volkswagen drohen weitere dreistellige Millionenkosten

    Vor Braunschweiger Gerichten verteidigte sich Volkswagen stets erfolgreich gegen klagende Dieselkunden. Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH), das ihnen Schadensersatz zuspricht, dürfte sich das ändern. Im Unterschied zu anderen deutschen Gerichten hatten es Dieselkläger in Braunschweig – 40 Kilometer von der VW-Zentrale entfernt – immer besonders schwer, ihre Ansprüche durchzusetzen. Doch nach dem BGH-Urteil müssen auch die Braunschweiger Richter reagieren. VW drohen hohe neue Belastungen. mehr …

  • Verbraucherschutz
    EU und Europaparlament einigen sich auf Sammelklagen

    Verbraucher in der EU können ihre Rechte künftig besser gegen große Firmen durchsetzen. Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten einigten sich auf die EU-weite Einführung von Sammelklagen, wie mehrere Beteiligte mitteilten. Die EU-Kommission hatte 2018 im Zuge des Volkswagen-Abgasskandals um manipulierte Abschalteinrichtungen von Diesel-Fahrzeugen vorgeschlagen, europaweit Kollektivklagen zu erlauben. Die EU-Staaten müssen die neuen Regeln nun innerhalb von zwei Jahren in nationales Recht umsetzen. mehr …

  • USA machen Druck
    Verhaftetem Ex-Audi-Manager droht die Auslieferung

    Die Untersuchungshaft im kroatischen Pula soll nur eine Zwischenstation sein, bevor der frühere Audi-Manager Axel Eiser in die USA ausgeliefert werden kann. Er gehört zu einem Kreis von vier Audi-Managern, die dort wegen ihrer mutmaßlichen Verwicklung in den Dieselskandal angeklagt wurden. Eiser war von Oktober 2009 bis 2013 Leiter der Entwicklungsabteilung für Dieselmotoren bei Audi. In Deutschland liegt kein Haftbefehl gegen ihn vor. Deshalb könnte Kroatien Eiser unmittelbar an die USA ausliefern. mehr …

  • Audi-Topmanager verhaftet
    VW-Aufsichtsrat nimmt Vorstandschef Diess in die Pflicht

    Er wollte sich erholen, jetzt sitzt er in Haft: US-Behörden haben Axel Eiser in Kroatien aufgespürt. Der Fall des Ex-Audi-Dieselentwicklers zeigt, dass Manager des Konzerns auch im Jahr fünf nach Aufdeckung des Skandals außerhalb Deutschlands nicht sicher sind. Die USA hatten einen internationalen Haftbefehl gegen Eiser erlassen. Bei der Einreise wurde er an der slowenisch-kroatischen Grenze festgenommen. Eiser sitzt in der Hafenstadt Pula in Istrien im Gefängnis, von wo aus er wahrscheinlich an die USA ausgeliefert wird. . mehr …

  • Corona-Folgen
    Absatz von Volkswagen bricht im Mai um ein Drittel ein

    Volkswagen hat wegen der Coronakrise weltweit deutlich weniger Fahrzeuge verkauft. Allerdings fiel der Rückgang im Mai mit minus 33,7 Prozent auf 609.400 Wagen weniger stark aus als im Vormonat. Im April waren die Auslieferungen um 45 Prozent eingebrochen, weil die Produktion in Europa stillstand und der Handel zum Schutz vor dem Virus nicht geöffnet hatte. Von der Viruskrise sind vor allem konventionelle Diesel- und Benzinermodelle betroffen. Besser laufen die Geschäfte mit Elektroautos. mehr …

  • Autozulieferer
    Millionenbußgeld für ZF wegen Diesel-Abgasmanipulation

    Nach Bosch muss auch der Autozulieferer ZF Friedrichshafen ein Bußgeld wegen der Manipulation von Diesel-Fahrzeugen zahlen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart verhängte eine Strafe von 42,5 Millionen Euro wegen fahrlässiger Verletzung der Aufsichtspflicht. ZF habe an verschiedene Autohersteller Getriebe-Software ausgeliefert, die nicht genug auf die Möglichkeit eines missbräuchlichen Einsatzes geprüft worden sei. Bei einem Hersteller habe das dazu geführt, dass die Fahrzeuge mehr Stickoxide ausstießen als zulässig. mehr …

  • Erster Diesel-Strafprozess
    Gericht lässt Betrugsanklage gegen Rupert Stadler zu

    Ex-Audi-Chef Rupert Stadler muss sich zusammen mit dem ehemaligen Motorenchef Wolfgang Hatz, dem früheren Dieseltechnik-Teamleiter Giovanni Pamio und dessen Mitarbeiter Henning L. wegen Betrugs vor Gericht verantworten. Das Landgericht München II hat die Anklage der Staatsanwaltschaft zugelassen und das Hauptverfahren eröffnet, wie das Gericht bestätigte. Das Verfahren wird der erste große deutsche Strafprozess im Abgasskandal. Der Prozessbeginn ist für Ende September vorgesehen. mehr …

  • Schadenersatz
    BGH verhandelt erste Diesel-Klage gegen Daimler

    Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt im Herbst zum ersten Mal über die Schadensersatzklage eines Dieselkäufers gegen Daimler. Als Termin wurde der 27. Oktober angesetzt, wie das Gericht mitteilte. Der Kläger hatte seinen Mercedes Anfang 2017 gekauft. Bei diesem Auto werden die Abgase zum Teil im Motor verbrannt. Das verringert den Stickoxidausstoß. Wie viele Abgase zurückgeführt werden, hängt auch von der Außentemperatur ab. Der Käufer hält das für eine unzulässige Abschalteinrichtung. mehr …

  • Software-Mängel behoben
    Volkswagen liefert Golf 8 wieder an seine Kunden aus

    Der VW-Konzern hat den Auslieferungsstopp für den neuen Golf 8 aufgehoben. Das bestätigte ein Konzernsprecher. Seit Mitte Mai waren wegen eines Software-Fehlers keine neuproduzierten Golf-Modelle mehr an Kunden ausgeliefert worden. Mit dem Kraftfahrtbundesamt hat sich VW zudem über einen Rückruf für die bereits ausgelieferten Autos verständigt. Volkswagen tut sich schwer mit dem Wechsel von konventionellen Autos mit Diesel- und Benzinmotor hin zu Fahrzeugen mit deutlich größerem Software-Anteil. mehr …

  • Berufungsverfahren
    VW könnten neue Milliardenstrafen in den USA drohen

    Volkswagen muss in der „Dieselgate“-Affäre weitere empfindliche Bußgelder in den USA fürchten. Ein Berufungsgericht entschied, dass trotz bereits geschlossener Vergleiche zusätzliche Strafen zweier Bezirke der Bundesstaaten Florida und Utah zulässig seien. Obwohl VW wegen Dieselautos mit manipulierter Abgastechnik bereits zur Rechenschaft gezogen wurde, dürfen regionale Behörden weitere Sanktionen verhängen. Das könnte den Weg zu erneuten hohen Strafzahlungen von mehr als zehn Milliarden Dollar öffnen. mehr …

  • Auslieferungsstopp
    VW-Aufsichtsrat nimmt Vorstandschef Diess in die Pflicht

    Lächelnd betrat Konzernchef Diess den Sitzungssaal in der VW-Zentrale, in dem sich die Aufsichtsräte versammelt hatten. Im Vorfeld war er kritisiert worden, weil die wichtigen Modelle Golf 8 und ID.3 Probleme haben. Zum Showdown kam es nicht. „Über seinen Rauswurf wurde nicht eine Sekunde gesprochen“, sagten mehrere Personen, die bei dem Treffen dabei waren. Diess selbst sieht die Schuld nicht bei sich. Für die Produktionsanläufe seien andere Manager zuständig. Der Aufsichtsrat erwartet, dass Diess die Probleme löst. mehr …

  • Streit mit Vorstand
    Betriebsratschef dementiert Putsch-Versuch gegen VW-Boss

    Die Arbeitnehmerseite im Volkswagen-Aufsichtsrat hat einen Bericht über einen angeblichen Putschversuch gegen VW-Vorstandschef Herbert Diess zurückgewiesen. „Das entbehrt jeder Grundlage“, ließen sich VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh und der IG-Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann in einer gemeinsamen Stellungnahme vor einer Sitzung des Kontrollgremiums zitieren. „Diese Meldung ist Quatsch“, sagten beide. Die „Bild“-Zeitung hatte berichtet, Osterloh und Hofmann hätten sich geeinigt, „VW-Boss Diess müsse weg“. mehr …

  • Umweltauflagen erfüllt
    VW hofft, seinen US-Aufpasser bald loszuwerden

    Knapp fünf Jahre nach dem Bekanntwerden des Dieselskandals arbeitet VW weiter an der Verbesserung der internen Prozesse, damit der Konzern in Zukunft nicht mehr mit dem Gesetz in Konflikt gerät. „Wir befinden uns auf einem guten Weg“, sagt Hiltrud Werner, im VW-Konzernvorstand für Integrität und Recht verantwortlich. „Aber die nachhaltige Veränderung von Prozessen, daran müssen wir noch arbeiten.“ Im Frühherbst entscheidet sich, ob der US-Monitor den Konzern verlässt. Die Umweltauflagen erfüllt Volkswagen. mehr …

  • BGH-Urteil
    VW muss klagenden Dieselkäufern Schadensersatz leisten

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Volkswagen AG im Dieselskandal wegen sittenwidriger Schädigung zu Schadensersatz an einen Automobilbesitzer verurteilt (VI ZR 252/19). VW muss den Kauf eines gebrauchten Dieselfahrzeugs rückabwickeln, den Kaufpreis erstatten sowie Verzugszinsen zahlen. Damit liegt erstmals ein höchstrichterliches Grundsatzurteil aus Karlsruhe vor, das auch in anderen Verfahren angewendet werden kann. In etwa 60.000 ähnlich gelagerten Fällen können die Kläger jetzt ebenfalls mit Schadensersatz rechnen. mehr …

  • Neuer Golf
    Rassismus-Vorwürfe: VW entschuldigt sich für Werbespot

    Jahr für Jahr drückt VW mit seinen vielen Marken immer neue Modelle in den Markt. An Erfahrung kann es also kaum gemangelt haben, als die Kommunikationsabteilung eine neue Stafette von Werbeclips für den Golf 8 auf Instagram stellte. Mit einem Video aus der Reihe hat sich VW allerdings verfahren – und sich einen Shitstorm im Netz wegen der rassistischen Motive eingehandelt. Zu sehen ist in dem kurzen Film eine riesige hellhäutige Hand, die einen dunkelhäutigen Mann über die Straße bugsiert und dann in ein Haus schnippt. mehr …

  • Millionenzahlung
    Strafverfahren gegen VW-Konzernspitze eingestellt

    VW-Konzernchef Herbert Diess und der Aufsichtsratsvorsitzende Hans Dieter Pötsch müssen in der Dieselaffäre keine Verurteilung mehr fürchten. Wie der Autohersteller bestätigte, wird das Strafverfahren gegen die beiden Automanager gegen die Zahlung einer Geldauflage in Millionenhöhe eingestellt. Sowohl Diess als auch Pötsch vermeiden damit einen langwierigen Prozess. Diess und Pötsch waren von der Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen des Verdachts der Marktmanipulation in Verbindung mit dem Dieselskandal angeklagt worden. mehr …

  • Auslieferungsstopp
    Softwarefehler beim neuen Golf 8 von Volkswagen

    Der VW-Konzern hat wegen eines Softwarefehlers einen vorläufigen Auslieferungsstopp für den neuen Golf 8 verhängt. Das bestätigte ein Sprecher. Mit dem Kraftfahrtbundesamt in Flensburg werde jetzt über die Modalitäten eines Rückrufes für die bereits ausgelieferten Autos verhandelt. Wie der Sprecher ergänzte, werden von einem Rückruf voraussichtlich gut 30.000 Fahrzeuge betroffen sein. Das Beispiel zeigt, wie schwer sich Volkswagen tut mit dem Wechsel von klassischen Diesel- und Benzinmodellen hin zum „Smartphone auf vier Rädern“. mehr …

  • Diesel-Prozess
    Porsche-Chef und Ex-VW-Chef als Zeugen geladen

    Porsche-Chef Oliver Blume und Ex-VW-Konzernchef Matthias Müller sind vom Oberlandesgericht Stuttgart als Zeugen in einem Schadensersatzprozess um ein Porsche-Dieselfahrzeug geladen. Der für Diesel-Verfahren zuständige Spezialzivilsenat habe entschieden, Blume und Müller im Juli als Zeugen und Prozesspartei anzuhören, teilte das OLG mit. In dem Verfahren klagt der Käufer eines Porsche Macan auf rund 89.000 Euro Schadensersatz. Er sehe sich von der Porsche AG arglistig getäuscht. mehr …

  • Corona-Folgen
    VW-Absatz in Deutschland fällt im April um 67 Prozent

    VW hat im April wegen des Stillstands in der Coronakrise in Deutschland zwei Drittel weniger Fahrzeuge verkauft. Damit habe sich die Hauptmarke der Wolfsburger auf ihrem Heimatmarkt verglichen mit anderen europäischen Ländern noch einigermaßen gut gehalten, sagte VW-Vertriebschef Jürgen Stackmann. Europaweit sei der Absatz der Marke VW um mehr als 83 Prozent eingebrochen. Volkswagen drängt deshalb auf staatliche Kaufanreize gerade auch für Modelle mit klassischem Diesel- und Benzinantrieb. mehr …

  • Neue Kontrolle
    Aktionärsvereinigung setzt Sonderprüfung bei VW durch

    VW kann eine externe Prüfung der Vorgänge um den Dieselskandal nach einem jahrelangen juristischen Tauziehen nicht verhindern. Das Oberlandesgericht Celle bestätigte einen von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) beantragten Sonderprüfer. Mit seinem Beschluss vom 28. April (9 W 69/19) wies der 9. Zivilsenat eine Beschwerde des Autokonzerns gegen eine entsprechende Entscheidung des Landgerichts Hannover zurück und bestellte den Gutachter. Eine Rechtsbeschwerde ließen die Celler Richter nicht zu. mehr …

  • Rechtliche Aufarbeitung
    BGH deutet verbraucherfreundliches Urteil gegen VW an

    Erstmals hat sich der Bundesgerichtshof mit einer Schadensersatzklage im Diesel-Abgasskandal beschäftigt. Ein Urteil fällte die oberste gerichtliche Instanz zwar noch nicht. Aber der Vorsitzende Richter Stephan Seiters erklärte in der mündlichen Verhandlung zahlreiche Argumente von Volkswagen für unzutreffend. VW sieht keinen Anlass, für ein Fahrzeug mit unzulässiger Abschalteinrichtung Schadensersatz zu zahlen. Der BGH hält es für gerechtfertigt, dass der Autokäufer für die Nutzung des Autos Entschädigung leisten muss. mehr …

  • Abgaswerte
    BGH deutet verbraucherfreundliches Urteil gegen VW an

    Die Hardware-Nachrüstungen für ältere VW-Diesel kommen nicht in Gang. Ein Dreivierteljahr nach der Zulassung der ersten Nachrüstsysteme für Euro-5-Diesel hat der Volkswagen-Konzern noch von keinem einzigen Fall Kenntnis, in dem nachgerüstet wurde, wie ein VW-Sprecher sagte. Obwohl Volkswagen die Umbauten mit bis zu 3000 Euro fördere, nähmen die Kunden das Angebot nicht an. „Wir haben von vornherein nicht an die Hardware-Nachrüstung geglaubt“, betonte der VW-Sprecher. mehr …

  • Europarecht
    EuGH-Anwältin stuft Abschalteinrichtungen als illegal ein

    Im Streit um Abschalteinrichtungen bei Dieselautos zeichnet sich vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) eine enge Auslegung von Ausnahmeregelungen ab. EuGH-Generalanwältin Sharpston erklärte solche Techniken bei der Abgasreinigung in ihrem Schlussplädoyer (Az: C-693/18) für unzulässig. Die meisten europäischen Autohersteller wären von dieser gerichtlichen Auslegung betroffen. Meist folgen die EuGH-Richter bei einem Urteil dem Gutachten der Generalanwaltschaft. Damit wird im Herbst gerechnet. mehr …

  • Produktionsstart
    So will Volkswagen die Coronakrise bewältigen

    In einem vorsichtigen ersten Schritt hat Volkswagen im Wolfsburger Stammwerk wieder mit der Fahrzeugproduktion begonnen. Zunächst geht die Fertigung im Ein-Schicht-Betrieb los. Zudem wird anfangs nur der Golf gefertigt. Im weiteren Verlauf kommen Tiguan und Touran dazu. Volkswagen sieht in dem Produktionsstart ein wichtiges Zeichen nicht nur für die Automobilindustrie, sondern für die gesamte deutsche Wirtschaft. VW wird auch weiterhin konventionelle Benzin- und Dieselmodelle brauchen, um aus der Krise herauszukommen. mehr …

  • Neue Baustelle
    Zweifel am VW-Erfolgsmotor EA 288 wachsen

    Die meisten deutschen Dieselkunden, die in der Affäre um manipulierte Abgaswerte mit einer Sammelklage gegen den VW-Konzern vorgingen, haben ein Vergleichsangebot angenommen. Doch es gibt neue Entwicklungen: Rechtsschutzversicherer stärken zunehmend Klägern den Rücken, die wegen eines Dieselmotors klagen, der nicht von dem Vergleich erfasst ist. Seine Bezeichnung: EA 288. Er steckt in Millionen von Autos der neuen Abgasnorm Euro 6. Der EA 288 könnte zu einem kostspieligen Problem für VW werden. mehr …

  • Entschädigung
    VW schließt Vergleich mit 200.000 Dieselhaltern

    VW hat sich im Rahmen des mit Verbraucherschützern ausgehandelten Vergleichs mit rund 200.000 Dieselhaltern auf eine Entschädigung geeinigt. An diese würden 620 Millionen Euro verteilt, teilte VW mit. Weitere 21.000 Fälle würden noch geprüft. Um weiteren Vergleichsberechtigten eine Registrierung zu ermöglichen, wurde die Frist bis Ende April verlängert. „Die hohe Zahl der Vergleiche zeigt, dass das Vergleichsangebot von unseren Kunden als fair empfunden wurde“, sagte VW-Vorstandsmitglied Hiltrud Werner. mehr …

  • VW-Vorstand
    „Fördermodell könnte sich an CO2-Emissionen orientieren“

    Deutschlands wichtigster Industriezweig steht vor schwierigen Monaten. Ausgelöst durch die Corona-Pandemie, dem damit verbundenen Nachfrageeinbruch und den Produktionsstopps. Ralf Brandstätter, Chief Operating Officer der Marke Volkswagen, wünscht sich in der aktuellen Situation ein neues Förderprogramm. „Das hat in der Vergangenheit gut funktioniert“, erinnert er an die Zeit der Finanzkrise. Die Förderung könnte sich an CO2-Emissionen orientieren. Die Coronakrise wird VW stärker treffen als die Dieselaffäre. mehr …

  • Krisenfolgen
    Volkswagen kappt seine Prognose für das laufende Jahr

    Der VW-Konzern hat im ersten Quartal wegen der Coronavirus-Pandemie massive Einbußen bei den Verkäufen hinnehmen müssen und zieht deshalb seine Jahresprognose komplett zurück. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Coronakrise erwartet der VW-Vorstand nicht mehr, dass die Planziele für das Jahr 2020 erreicht werden können, teilte der Autohersteller mit. Zu Jahresbeginn war VW noch davon ausgegangen, dass 2020 etwa elf Millionen Fahrzeuge verkauft werden – genauso viele wie im Vorjahr. mehr …

  • Verschuldung wird teurer
    Autohersteller verlieren ihr gutes Rating

    Die großen Autokonzerne haben an den Anleihemärkten Milliarden eingesammelt. Das Interesse bei Investoren war groß. Bei allen Emissionen übertraf die Nachfrage der Anleger bei Weitem das Volumen, das die Konzerne anboten. Doch die Neuemissionen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es für die Autohersteller in der Coronakrise ungemütlich wird. Sie kommen zwar noch an frisches Geld – doch zu deutlich höheren Kosten. Daimler, BMW und Ford sind von den Ratingagenturen bereits herabgestuft worden. mehr …

  • Pkw-Verkaufszahlen
    Chinas Automarkt macht Hoffnung für Europa

    Chinas Automarkt kommt nach dem Einbruch im Februar langsam in Schwung. In der letzten Märzwoche betrug der Absatzrückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum 24 Prozent, wie der Branchenverband Passenger Car Association mitteilte. Nach den schwächeren Vorwochen schlägt damit für März insgesamt ein Minus von 36 Prozent bei den Verkäufen zu Buche. Im Februar waren die Verkäufe wegen des Coronavirus‘ um 80 Prozent eingebrochen. Davon profitiert auch Marktführer VW, der in China so gut wie keine Dieselmodelle verkauft. mehr …

  • Späte Dieselfolgen
    VW Nutzfahrzeuge erwartet 2020 Verlust

    Volkswagen rechnet wegen hoher Investitionen und Strafzahlungen für Klimaverstöße in seiner Transportersparte Konzernkreisen zufolge in diesem Jahr mit einem Verlust. Davon sei auszugehen, wenn man die bereits bekannten Belastungen zusammenrechne, sagte eine Person mit Kenntnis der Zahlen. Noch nicht enthalten seien darin die Folgen der Coronakrise. Dass die Transportersparte in diesem Jahr mindestens bei einem dreistelligen Millionenverlust landen wird, geht auch auf Spätfolgen aus der Dieselaffäre zurück. mehr …

  • Neuer Chef tritt an
    Audi wagt in der tiefsten Krise den Wiederbeginn

    Wenn Markus Duesmann am 1. April seinen neuen Job antritt, dann erwartet ihn ein gespenstisches Szenario. Nur eine kleine Restmannschaft wird den neuen Audi-Chef corona-bedingt in Empfang nehmen, mindestens 1,5 Meter auf Distanz. Ganz oben auf der Agenda steht das Krisenbriefing von Produktionsvorstand Peter Kössler, weil Audi wochenlang nicht produzieren kann. Der frühere BMW-Manager Duesmann muss Audi jetzt grundlegend stabilisieren. Nach der Dieselaffäre kommt die aktuelle Coronakrise dazu. mehr …