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Chronik



  • Ex-Audi-Chef angeklagt
    So ist der erste Diesel-Strafprozess in München gestartet

    Der frühere Audi-Vorstandschef Rupert Stadler kommt im Mercedes – ein klares Statement gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. Stadler muss sich in München im ersten deutschen Diesel-Strafprozess zusammen mit dem früheren Chef der Aggregateentwicklung, Wolfgang Hatz, sowie den beiden Entwicklungsingenieuren Giovanni Pamio und Henning L. verantworten. Es wird ein Mammutprozess, der sich Jahre hinziehen dürfte. 181 Verhandlungstage sind angesetzt. Im Dezember 2022 soll das Urteil fallen. mehr …

  • E-Flotte im Visier
    Volkswagen prüft Vorwürfe zu Klimaschutztäuschung

    Volkswagen will Täuschungsvorwürfe zum Klimaschutz bei der neuen Elektroflotte prüfen. Den aktuell erhobenen Anschuldigungen werde im Detail nachgegangen, kündigte der Autokonzern an. Die Umweltorganisation Greenpeace wirft VW vor, in der Produktion entstehende Treibhausgase nicht wie beworben auszugleichen. „VW gaukelt den Elektrokunden eine klimaschonende Produktion vor und ignoriert dabei die wirklich großen Schritte zu weniger Kohlendioxid“, sagte Greenpeace-Verkehrsexperte Benjamin Stephan. mehr …

  • Zweites Verfahren
    Winterkorn auch wegen Marktmanipulation vor Gericht

    Volkswagens früherer Konzernchef Martin Winterkorn gerät juristisch weiter in Bedrängnis. Nachdem der Manager im Dieselskandal schon wegen Betrugsverdachts auf die Anklagebank soll, ist nun auch der Weg für den Strafprozess wegen Marktmanipulation frei. „Das Gericht hat die Anklage der Staatsanwaltschaft Braunschweig mit Beschluss vom heutigen Tage unverändert zur Hauptverhandlung zugelassen und das Hauptverfahren eröffnet“, teilte eine Sprecherin mit. VW-Aktionäre sollen zu spät über den Skandal informiert worden seien. mehr …

  • Ausweitung
    Anklage gegen acht weitere VW-Manager erhoben

    In der rechtlichen Aufarbeitung des Dieselskandals von Volkswagen hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig eine dritte Anklage erhoben: Neu angeschuldigt sind acht teils hochrangige frühere Manager des Konzerns. Ihnen wird vorgeworfen, „in ihrer jeweiligen verantwortlichen Position“ zwischen November 2006 und September 2015 den Einbau der Manipulationssoftware bei der Abgasreinigung von Dieselfahrzeugen „gefördert, unterstützt oder zumindest trotz Kenntnis der Illegalität nicht unterbunden“ zu haben. mehr …

  • Analyse der VW-Affäre
    Warum der Dieselskandal auch seine positiven Seiten hat

    Vor fünf Jahren hat der Volkswagen-Konzern mit dem Dieselskandal das Vertrauen in die deutsche Autoindustrie weltweit erschüttert. Doch auf den Schock folgte die überfällige Erneuerung. 32 Milliarden Euro hat die Dieselaffäre Volkswagen bislang gekostet, und ein Ende ist nicht abzusehen. Doch so verwegen es klingen mag: Der Skandal hat etwas Positives. Denn letztlich hat der Betrug einen Erneuerungsprozess bei VW eingeleitet, den es mit dieser Geschwindigkeit sonst niemals in Wolfsburg gegeben hätte. mehr …

  • Milliarden-Vergleich
    Daimler legt Diesel-Verfahren in den USA bei

    Der Autokonzern Daimler hat sich mit den amerikanischen Behörden auf eine milliardenschwere Zahlung wegen erhöhter Diesel-Emissionen geeinigt. Insgesamt wird der Konzern rund 2,2 Milliarden Dollar für die Einigung mit den Behörden und mit Sammelklägern hinlegen. Daimler sprach von einem „weiteren wichtigen Schritt in Richtung Rechtssicherheit“. Dem Stuttgarter Dax-Konzern war vorgeworfen worden, mit seinen Dieselwerten gegen das Gesetz zur Luftreinhaltung (Clean Air Act) verstoßen zu haben. mehr …

  • Monitoring beendet
    US-Kontrolleur hat VW fast 700 Millionen Euro gekostet

    Der VW-Konzern hat viel Geld für die Arbeit von US-Monitor Larry Thompson ausgegeben. „In das gesamte Monitor-Mandat mit all seinen Systemen und Prozessen haben wir knapp 700 Millionen Euro investiert“, sagte VW-Rechtsvorständin Hiltrud Werner im Gespräch mit dem Handelsblatt. Das sei gut investiertes Geld. Werner sprach von „Investitionen in die Zukunft“. „Auch in den nächsten Jahren wollen wir den Nutzen daraus ziehen“, betonte sie. US-Monitor Thompson hat seine Arbeit bei VW nach drei Jahren beendet. mehr …

  • Betrugsverdacht
    Ex-VW-Chef Winterkorn drohen bis zu zehn Jahre Haft

    Fünf Jahre nach dem Auffliegen der Abgasaffäre bei Volkswagen hat das Braunschweiger Landgericht die Betrugsanklage gegen Ex-Konzernchef Martin Winterkorn zugelassen. Dies teilte die zuständige Kammer mit. Wann der Prozess beginnt, ist noch offen. Die Ermittler hatten den heute 73-jährigen Manager im April 2019 aufgrund seiner Rolle im Dieselskandal angeklagt. Es geht um den Vorwurf des schweren Betrugs und des Verstoßes gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Winterkorn drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis. mehr …

  • Einmalzahlungen
    VW will 50.000 Diesel-Einzelkläger entschädigen

    Nach den jüngsten Urteilen des Bundesgerichtshofs (BGH) zum Abgasskandal stellt der VW-Konzern weiteren rund 50.000 Dieselkunden Schadensersatz in Aussicht. Mit mehr als der Hälfte dieser Einzelkläger laufen über Anwaltskanzleien bereits Gespräche über ein entsprechendes Vergleichsangebot, hieß es bei Volkswagen. Davon seien die Verhandlungen in etwa 7000 Fällen inzwischen erfolgreich beendet. Es soll Einmalzahlungen geben, die jeweils individuell berechnet werden. Wer das Geld annimmt, kann auch das Auto behalten. mehr …

  • Wolfsburg
    VW-Stammwerk ist nicht ausgelastet – Skoda könnte helfen

    Die jährlichen Stückzahlen der im VW-Stammwerk Wolfsburg produzierten Autos sind weiter gefallen. Im vergangenen Jahr haben weniger als 700.000 Fahrzeuge die Fabrik verlassen. Gerade der Golf als Leitmodell sorgt nicht mehr für eine automatische Auslastung des VW-Stammwerkes. Volkswagen muss sich daher etwas einfallen lassen. Wie aus Konzernkreisen verlautet, könnte künftig ein Skoda-Modell für eine bessere Auslastung in Wolfsburg sorgen. Durch die Abgasaffäre waren die Stückzahlen beim Diesel bereits deutlich gefallen. mehr …

  • Krisenfolgen
    Bundesregierung veranstaltet Autogipfel im September

    Die Bundesregierung will sich unter dem Druck der Coronakrise wieder mit Spitzenvertretern der Autoindustrie über die Lage der Branche austauschen. Bundeskanzlerin Angela Merkel lade für den September zum vierten Mal zur „Konzertierten Aktion Mobilität“ ein, sagten Personen aus Regierungs- und Teilnehmerkreisen. Die Dieselaffäre hatte bereits für eine Neuausrichtung der Branche gesorgt. Die Corona-Pandemie und deren Folgen dürften die Veränderungsprozesse in der deutschen Autoindustrie weiter beschleunigen. mehr …

  • Benziner auffällig
    Porsche unter neuem Manipulationsverdacht

    Porsche geht mit einer internen Untersuchung möglichen weiteren Manipulationen an seinen Autos nach. Die Stuttgarter VW-Tochter prüft, ob einzelne Modelle nach der Typenzulassung durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nachträglich noch einmal verändert worden sind. Dieses Mal geht es nicht um die berüchtigten Dieselmotoren aus dem VW-Konzern und die damit verbundenen Abgasmanipulationen, sondern vor allem um Benziner aus dem Hause Porsche. Betroffen sind etwa die Modelle 911 und Panamera. mehr …

  • Porsche-Holding
    Ermittlungen gegen Pötsch und Müller eingestellt

    Der Chef der VW-Holding Porsche SE, Hans Dieter Pötsch, muss auch in Stuttgart kein Gerichtsverfahren wegen Marktmanipulation mehr fürchten. Die Staatsanwaltschaft hat entsprechende Ermittlungen gegen ihn und Ex-Volkswagen-Chef Matthias Müller im Zusammenhang mit dem Dieselskandal nach rund dreieinhalb Jahren eingestellt. Zuvor war bereits das Strafverfahren gegen Pötsch und den aktuellen VW-Chef Herbert Diess am Landgericht Braunschweig gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt worden. mehr …

  • Zetsches teures Erbe
    Der Daimler-Konzern zahlt Milliarden im Dieselskandal

    Mit zwei Vergleichen in Milliardenhöhe will Daimler den Großteil seiner Dieselverfahren in den USA beilegen. Behörden und Sammelkläger haben sich im Kern mit dem Konzern geeinigt. Danach will der Mercedes-Hersteller 1,9 Milliarden Euro aufwenden, um die Abgasaffäre ad acta zu legen. Dazu kommt ein dreistelliger Millionenbetrag, der für Anwaltshonorare und Gerichtsgebühren anfällt. Die Verfahren stehen in Verbindung mit Autos, die in der Amtszeit von Ex-Daimler-Chef Dieter Zetsche hergestellt worden waren. mehr …

  • Dieselstreite
    Sammelklage gegen Audi abgewiesen

    Eine Sammelklage von 2500 Dieselauto-Fahrern gegen die VW-Tochter Audi ist vom Landgericht Ingolstadt abgewiesen worden. Der Rechtsdienstleister Myright hatte die Klage eingereicht und bezifferte den Streitwert auf 77 Millionen Euro. Für die Dieselkäufer wollte sich Myright den Kaufpreis erstatten lassen, plus Zinsen und möglicherweise abzüglich einer Nutzungsentschädigung. Gegen die Abweisung der Klage kann Myright Revision einlegen. Das Gericht erklärte, das Geschäftsmodell von Myright sei nicht gesetzeskonform. mehr …

  • Prozess in München
    Drei weitere Ex-Vorstände von Audi sollen vor Gericht

    Die Staatsanwaltschaft München II hat wegen des Dieselskandals bei Audi Anklage gegen vier weitere Ex-Manager des Autoherstellers erhoben. Die Anklage richtet sich gegen drei Ex-Vorstände und den langjährigen Dieselmotorenchef. Beschuldigt sind die einstigen Entwicklungsvorstände Ulrich Hackenberg und Stefan Knirsch, der ehemalige Einkaufsvorstand Bernd Martens sowie der inzwischen pensionierte Entwickler Richard Bauder. In der Vergangenheit wiesen die Beschuldigten die Vorwürfe stets zurück. mehr …

  • Schadensersatz
    BGH begrenzt Ansprüche bei manipulierten VW-Dieseln

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat weitere offene Fragen rund um den VW-Dieselskandal geklärt. Grundsätzlich ist Volkswagen für manipulierte Dieselfahrzeuge schadensersatzpflichtig, aber nur in Grenzen. Ein Kläger hatte im August 2016 von einem Autohaus einen gebrauchten VW Touran (Diesel) gekauft, also nach dem Bekanntwerden der Affäre. Der BGH ließ in diesem Fall einen Schadensersatzanspruch nicht mehr zu. Der Dieselskandal sei diesem Zeitpunkt schon allgemein bekannt gewesen, auch beim Käufer. mehr …

  • Entschädigung
    US-Autokäufer erhalten fast zehn Milliarden Dollar von VW

    Die Käufer von VW-Dieselfahrzeugen in den USA haben nach Angaben der US-Handelskommission FTC mehr als 9,8 Milliarden Dollar erhalten. In ihrem Abschlussbericht erklärte die FTC, VW habe eingewilligt, mehr als 500.000 Dieselautos in den USA zurückzukaufen oder zu reparieren. Mehr als 86 Prozent der Autokäufer hätten ihr Fahrzeug zurückgegeben, schrieb die FTC. Mit 9,5 Milliarden Dollar beglich VW den Löwenanteil der Entschädigungen in dem Abgasskandal, der Rest der Summe entfiel auf den Zulieferer Bosch. mehr …

  • Neue Razzien
    Fiat und Iveco unter Diesel-Betrugsverdacht

    Drei Länder, zehn Objekte, ein Verdacht: Strafverfolger schwärmten in Deutschland, Italien und der Schweiz zu Dieselrazzien beim Autobauer Fiat Chrysler (FCA) und seinem Schwesterkonzern CNH Industrial aus. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt verdächtigt die Fahrzeughersteller, bei einer Reihe von Modellen in den Jahren 2014 bis 2019 unzulässige Abschalteinrichtungen genutzt zu haben. Betroffen sind Pkw-Fabrikate der Marken Fiat, Alfa Romeo und Jeep sowie Lkw von CNH, die unter der Marke Iveco vertrieben werden. mehr …

  • Zurück nach Deutschland
    Ex-VW-Manager Schmidt stimmt Auslieferung zu

    In das Verfahren um die Auslieferung des wegen seiner Rolle im Dieselskandal in den USA verurteilten und inhaftierten Ex-VW-Managers Oliver Schmidt nach Deutschland kommt Bewegung. Schmidt gab bei einer Gerichtsanhörung seine Zustimmung, in sein Heimatland überstellt zu werden. Ein US-Richter in Detroit hat ebenfalls der Überstellung Schmidts nach Deutschland zugestimmt. Der heute 51-Jährige sollte eigentlich erst im Dezember 2022 aus der US-Haft entlassen werden. Die restliche Strafe soll er nun in Deutschland absitzen. mehr …

  • Zweites Musterverfahren
    BGH macht Porsche-Anlegern separaten Klageweg frei

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat den Weg für ein separates Kapitalanleger-Musterverfahren gegen die VW-Dachgesellschaft Porsche SE freigemacht. Die Karlsruher Richter hoben damit ein Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart auf. Das OLG Stuttgart wurde von den BGH-Richtern aufgefordert, einen Musterkläger für dieses neue Verfahren zu bestimmen. Anleger werfen der Porsche SE vor, sie habe im September 2015 bei Bekanntwerden des Dieselabgasskandals die Anleger zu spät über den Abgasbetrug bei VW informiert. mehr …

  • Europa-Urteil
    VW-Geschädigte dürfen in ihrem Heimatland klagen

    Geschädigte aus dem VW-Abgasskandals dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) im Land des Autokaufs auf Schadenersatz klagen. Verbraucher müssten nicht in Deutschland, wo Volkswagen seinen Sitz hat, vor Gericht ziehen, entschieden die Luxemburger Richter. Auslöser war der Fall von 574 VW-Kunden aus Österreich, deren Sammelklage vor dem Landesgericht Klagenfurt anhängig ist. Normalerweise müsste eine Klage in dem Staat eingereicht werden, in dem der Beklagte seinen Sitz oder Wohnsitz hat. mehr …

  • Verdacht auf Befangenheit
    „Diesel-Richter“ muss Daimler-Verfahren abgeben

    Nach VW hat sich auch der Autokonzern Daimler mit seiner Ablehnung eines Stuttgarter „Diesel-Richters“ durchgesetzt. Das Oberlandesgericht erklärte einen entsprechenden Antrag des Konzerns, der den Juristen für befangen hält, zumindest in einem Verfahren für begründet. Damit dürfe der Richter dort nicht mehr tätig sein, teilte das OLG mit. Daimler hatte den Richter in einer ganzen Reihe von Verfahren mit dem Vorwurf der Befangenheit abgelehnt. Über weitere gleichartige Fälle müsse der Senat aber noch entscheiden, hieß es. mehr …

  • Razzia beim Zulieferer
    Continental gerät in den Sog des Dieselskandals

    Die Ermittlungen zum VW-Dieselskandal haben den Autozulieferer Continental mit einer neuen Welle erreicht. Die Staatsanwaltschaft Hannover durchsuchte Geschäftsräume von Continental in Hannover, Frankfurt und Regensburg, bestätigte der Zulieferkonzern. Es bestehe der Verdacht, dass Continental womöglich stärker an der Entwicklung der illegalen Abschaltvorrichtung in Dieselmotoren beteiligt war, die VW verwendet hatte. Man arbeite „vollumfänglich mit den Behörden“ zusammen, teilte Conti mit. mehr …

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