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Dieselskandal Mehr als 300.000 VW-Besitzer fordern Schadenersatz

Zum Jahreswechsel sind die Schadenersatzansprüche im Dieselskandal verjährt. Kurz vorher schlossen sich noch viele VW-Besitzer einer Klage an.
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Mehr als 300.000 Kfz-Halter klagen nach Ablauf der Verjährungsfrist gegen den deutschen Autobauer. Quelle: AP
Volkswagen-Werk in Wolfsburg

Mehr als 300.000 Kfz-Halter klagen nach Ablauf der Verjährungsfrist gegen den deutschen Autobauer.

(Foto: AP)

BerlinDeutlich über 300.000 Besitzer von Volkswagen-Kfz mit manipulierter Abgassteuerung fordern von dem Konzern Schadenersatz. Bis zum 28. Dezember hätten sich 294.000 VW-Besitzer in die Liste für die Musterfeststellungsklage (MFK) eingetragen, sagte der Sprecher des Bundesamtes für Justiz, Thomas Ottersbach, am Mittwoch.

In den drei Tagen bis zum 31. Dezember hätten sich dann allerdings noch viele weitere Menschen bei der vom Bundesamt geführten Liste angemeldet, so dass die MFK gegen VW von deutlich mehr als 300.000 Menschen getragen werde. Die Schadenersatzansprüche gegen Volkswagen verjährten am 31. Dezember. Mit dem Eintrag in die Liste wird die Verjährung unterbrochen.

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hatte am 1. November die MFK gegen VW eingereicht. Die Organisation will feststellen lassen, dass der Autobauer wegen manipulierter Abgassteuerung für den Schaden von VW-Besitzern mit bestimmten Dieselmotoren geradestehen muss.

Es ist die erste Musterfeststellungsklage überhaupt. Die große Koalition hatte diese Abwandlung einer Massenklage erst möglich gemacht. Die Klage wird vom ADAC unterstützt.

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  • rtr
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