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Dieselskandal Porsche-Manager wollte während Razzia Laptop verstecken

Bei einer Razzia soll ein Porsche-Manager versucht haben, einen Computer loszuwerden. Er wurde jedoch von den Behörden abgehört.
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Einen Laptop konnte ein Porsche-Manager nicht verschwinden lassen, da die Staatsanwaltschaft ein Telefonat mithörte. Quelle: dpa
Durchsuchungen bei Porsche

Einen Laptop konnte ein Porsche-Manager nicht verschwinden lassen, da die Staatsanwaltschaft ein Telefonat mithörte.

(Foto: dpa)

BerlinPorsche gerät im Dieselskandal nach einem Bericht von „Bild am Sonntag“ zunehmend unter Druck: Der Staatsanwaltschaft zufolge hat ein leitender Mitarbeiter versucht, während einer Durchsuchung im April einen Computer zu verstecken, heißt es in dem Bericht.

Demnach rief der Porsche-Manager seinen Assistenten an, als er von der Razzia erfuhr. In dem Telefonat bat er seinen Mitarbeiter darum, einen bestimmten Laptop an sich zu nehmen. Das Gespräch wurde allerdings von der Staatsanwaltschaft mitgehört.

Die Ermittler nahmen den Manager damals wegen Flucht- und Verdunklungsgefahr fest. Bis heute sitzt er in Untersuchungshaft. Er leitete die Task Force, die nach Bekanntwerden des Dieselskandals im Herbst 2015 die Abgas-Manipulationen bei Audi in Ingolstadt untersuchen sollte. Dem Manager wird vorgeworfen, die Aufklärung blockiert zu haben. Er weist die Vorwürfe zurück. Aus Konzernkreisen heißt es, der Manager wollte bei der Razzia seinen Arbeitsrechner lediglich „sichern“, damit er seine täglichen Aufgaben weiter erledigen könne.

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1 Kommentar zu "Dieselskandal: Porsche-Manager wollte während Razzia Laptop verstecken"

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  • "Porsche gerät im Dieselskandal nach einem Bericht von „Bild am Sonntag“ zunehmend unter Druck" Jetzt übernimmt das Handelsblatt einfach Meldungen von der Bild Zeitung. Das ist kein seriöser Journalismus.

    Woher stammen denn die Informationen, vom Hörensagen? Bisher gibt es Anzeigen und Ermittlungen. Erst wenn Ermittlungen abgeschlossen sind, gibt es - vielleicht - eine Anklage. Sollte es wirklich zu einer Anklage kommen, ist das auch noch kein Urteil. Dann wird erst einmal verhandelt.

    Sollten sie zu diesem Zeitpunkt Einblick in die Akten erhalten, dürfen sie die intelligenteren Leser gerne dazu informieren. Alles andere ist pure Spekulation.