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Dieselskandal VW-Chef Diess leistet bei Tierschützern Abbitte für Affen-Versuche

VW-Studien, bei denen Affen Abgase einatmen mussten, sorgten für Empörung. Künftig will der Autobauer auf Tierversuche verzichten – mit einer Ausnahme.
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VW-Chef Diess leistet bei Peta für Affen-Versuche Abbitte Quelle: Reuters
Herbert Diess

Der VW-Chef hat bei der Tierschutzorganisation Peta Abbitte für die Affen-Versuche geleistet.

(Foto: Reuters)

DüsseldorfVolkswagen-Chef Herbert Diess hat der Tierschutzorganisation Peta in einem Brief versichert, künftig auf Tierversuche verzichten zu wollen. „Volkswagen distanziert sich von allen Formen des Missbrauchs von Tieren. In Zukunft schließen wir jegliche Tierversuche aus“, schrieb Diess in dem am Montag auf Englisch veröffentlichten Brief an die US-Tierschutz-Aktivisten.

Einzige Ausnahme seien Fälle, in denen Erkenntnisse aus Tierversuchen gesetzlich vorgeschrieben seien. „Forschungsprojekte und Studien müssen jederzeit mit ethischen und moralischen Fragen abgewogen werden“, beteuerte Diess. Der neue Forschungsstandard gelte ab sofort konzernweit für alle zwölf VW-Marken.

VW versucht damit in den USA das im Zuge des Dieselskandals ramponierte Firmen-Image aufzupolieren. Neben der Betrugssoftware in Millionen VW-Dieselautos hatten auch Versuche mit Affen, die Dieselabgase einatmen mussten, für Empörung gesorgt.

Die deutschen Autobauer BMW, Daimler, VW und Zulieferer Bosch hatten Wissenschaftler eingespannt, um mit der Lobbyorganisation EUGT – der Europäischen Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor – Gesundheitsgefahren von Dieselabgasen zu verharmlosen. Die EUGT wurde 2017 aufgelöst.

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