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Dividende bleibt unverändert Linde-Gewinn mehr als halbiert

Der Wiesbadener Gase- und Gabelstaplerspezialist Linde hat wegen Rückstellungen und höherer Steuern im vergangenen Jahr deutlich weniger verdient als noch ein Jahr zuvor. Zum Geschäftsausblick für das laufende Jahr hielt sich der Konzern noch bedeckt.

HB FRANKFURT. Der Konzerngewinn sei 2003 auf 108 Mill. € geschrumpft nach 240 Mill. € im Jahr 2003, teilte Linde am Mittwoch mit. Das operative Ergebnis (Ebita) vor Sondereinflüssen habe dagegen leicht um 3,5 % auf 671 Mill. € zugelegt. Damit erfüllte Linde seine eigene Prognose, die auf eine leichte Verbesserung des operativen Ergebnisses vor Sonderposten lautete. Seinen Aktionären stellte das Linde-Management für 2003 eine unveränderte Dividende von 1,13 € je Aktie in Aussicht. Weitere Einzelheiten zum Geschäft im vergangenen Jahr will Linde am 15. März und auf der Bilanzpressekonferenz am 24. März präsentieren. Spätestens dann werde es auch einen Geschäftsausblick für das laufende Jahr geben, sagte ein Sprecher.

Konzernchef Wolfgang Reitzle hatte dem Wiesbadener Konzern einen umfangreichen Konzernumbau verordnet. Unlängst wurde die traditionsreiche Kältetechniksparte - Linde war 1879 als „Gesellschaft für Linde's Eismaschinen“ in der Form einer Aktiengesellschaft gegründet worden - ausgegliedert und rechtlich verselbstständigt. Eine Entscheidung über deren Zukunft will Linde nach früheren Angaben vom Januar in den nächsten anderthalb Jahren fällen. Vor kurzem hatte Linde im Zuge der Konzentration auf Kerngeschäfte seine 50-prozentige Beteiligung am schwedischen Gas-Kontrollgerätehersteller GCE Group an eine private Kapitalanlagegesellschaft verkauft.

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