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Dividende soll steigen Altana-Erfolg geht durch den Magen

Das Wachstum seines umsatzstarken Magenmittels Pantoprazol hat dem Pharma- und Spezialchemiekonzern Altana ein Umsatz- und Gewinnplus gesichert, das jedoch kleiner als erwartet ausfiel. Im laufenden Jahr wird das Ergebnis vor Steuern wegen hoher Aufwendungen für Forschung und die Marktvorbereitung neuer Produkte jedoch schwächer als der Umsatz wachsen.
Altana-Chef Nikolaus Schweickert sieht sein Unternehmen weiter auf Wachstumskurs. Foto: dpa

Altana-Chef Nikolaus Schweickert sieht sein Unternehmen weiter auf Wachstumskurs. Foto: dpa

HB FRANKFURT. Altana setzte 2003 trotz des schwachen Dollar-Wechselkurses mehr um und verdiente auch operativ besser als im Jahr zuvor. „Wir haben unseren stetigen Wachstumskurs auch im zurückliegenden Geschäftsjahr fortsetzen können, trotz erheblicher Turbulenzen im Währungsgefüge und angesichts eines signifikant schwachen Dollars“, kommentierte Konzernchef Nikolaus Schweickart am Donnerstag das Jahresergebnis. Altana werde bei der Hauptversammlung am 5. Mai für 2003 eine Erhöhung der Dividende um elf Prozent auf 0,83 (Vorjahr: 0,75) Euro vorschlagen.

Ausblickend für das laufende Jahr hieß es, Altana erwarte zwar eine positive Geschäftsentwicklung mit einem operativen Plus bei Umsatz und Ergebnis. Aber auf Grund deutlich höherer Forschungskosten sowie der Marktvorbereitung für neue Produkte werde das Vorsteuerergebnis voraussichtlich weniger wachsen als der Umsatz. Die Umsatzrendite werde in einer Bandbreite von 20 % liegen und damit über dem Branchendurchschnitt. Der Konzern erzielt mehr als 80 % seiner Umsätze im Ausland.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg im vergangenen Jahr um fünf Prozent auf 563 Mill. € und lag damit unter den durchschnittlichen Analystenschätzungen von 571 Mill. €. Unter dem Strich verbuchte Altana einen Konzerngewinn von 345 Mill. € und damit sechs Prozent mehr als im Vorjahr.

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